Onlineplattform deutschsprachiger Medien aus Mittel- und Südosteuropa |
Liebe Besucher,
An dieser Stelle finden Sie eine Übersicht deutschsprachiger Medieninhalte aus Mittel- und Südosteuropa. Vielen Dank für Ihren Besuch und schauen Sie demnächst wieder vorbei!
Share | Das Funkforumteam, Temeswar, 2009 |
Hinweise aus der Rechtspraxis – Elektronische Arbeitsbücher |
Die Arbeitsbücher traten mit dem ersten Januar 2011 in Rente. Damit wurden die Schlangen an den Schaltern des Arbeitsamtes für Aktualisierungen der Arbeitsbücher erstmal von Schlangen für Erhaltung der Zugangsdaten im neuen elektronischen online-System ersetzt. Das soll sich aber nun verbessern. Die viel diskutierten und lang erwarteten Änderungen berteffend die Flexibilisierung der Eintragungen beim Arbeitsamt sind in Kraft getreten. Die Änderungen wiederspiegeln eine Reihe von Novellierungen im arbeitsrechtlichen Bereich, die zu einer Vereinfachung der Registrierungsvorgänge beitragen sollen. Über das neue elektronische System erkundigte ich mich bei der Anwaltskanzlei Hategan. Rechtsanwalt Vlad Petrisor gibt Auskunft.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 10.02.2011 |
Serbien auf dem Weg zur europäischen Integration |
Serbien unternimmt wesentlich wichtige Schritte in Richtung Europäische Union. 65% der Staatsbürger sprechen sich laut letzten Umfragen für eine EU-Mitgliedschaft aus. Seit Dezember vergangenen Jahres ist der Balkanstaat auf der weißen Schengenliste der Union. Das heißt, dass seine Staatsbürger kein Visum mehr für die Einreise in die Staaten der EU brauchen. Die Behörden in Belgrad erwarten, dass das Stabilisierungsabkommen mit der Union bis zur Jahreshälfte ratifiziert wird. Seit diesem Monat implementiert Serbien gemeinsam mit der EU ein Übergangsabkommen im Handelsbereich. Dieses ermöglicht dem Land eine stufenweise Liberalisierung des Innenhandels. Bezweckt wird damit einereits, den Zugang der serbischen Unternehmen auf dem europäischen Markt zu erleichtern, und andererseits, das Land attraktiver für die europäischen Investoren zu gestalten. Auch auf die Regioalentwicklung wird großer Wert gelegt: Eine 5-Jahres-Strategie zur wirtschaftlichen Regionalentwicklung soll am 26. Februar vorgestellt werden. Es geht um die grenzüberschreitende serbisch-rumänische Region des historischen Banats. In diesem Sinne stellte sich Mitte Februar die serbische autonome Provinz Vojvodina dem benachbarten rumänischen Banat vor. Initiator der Vorstellungsreise war die Agentur „Vojvodina Investment Promotion“. Direktor Branislav Bugarski stellte dabei die Wirtschaftsvorteile seiner Region vor.
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Fotomarathon „Süd-Ost 24-7“ in Hermannstadt |
Der Startschuss für das Fotomarathon in Hermannstadt fiel am Samstag, den 13. Februar, im Deutschen Kulturzentrum. Die deutsche Redaktion von Radio Neumarkt war Medienpartner des Events. Imola Macavei und Barbara Schnaltzger waren für die Berichterstattung an Ort und Stelle.
Share | Imola Macavei, Bargara Schnaltzger, Hermannstadt, 13.02.2010 |
Spinnstube für Bewahrung schwäbischer Kultur ausgezeichnet |
Die Mitglieder der schwäbischen Kulturgruppe „Spinnstube“ erhielten in diesem Monat Ehrendiplome vom Deutschen Forum für ihr langjähriges Engagement in der Bewahrung der schwäbischen Sprache und Kultur. Die Diplome wurden den acht Mitgliedern der Gruppe von Arpad Schwegler, Forumsvorsitzender und Vizebürgermeister von Terem im Rahmen einer Jubiläumsfeier übergeben. „Die Spinnstube“ wurde auf Initiative der damaligen Formsvorsitzenden Gizella Merk im Jahre 1992 gegründet. Über die Veranstaltung berichtet Andrea Scherf von der Sendung Deutschexpress in Sathmar.
Share | Andrea Scherf, Sathmar, 13.02.2010 |
Jugendmanagement für deutsche Organisationen |
Die Vereinstätigkeit der nächsten Generation zu überlassen. Das scheint ein allgemeines Problem bei den Jugendorganisationen zu sein. Es ist schwierig, engagierte Jugendliche für die gemeinnützige Vereinstätigkeit zu gewinnen – geschweige noch sie dafür auszubilden. Wenn es dann auch noch um die Jugendorganisation einer Minderheit geht, dann stehen die Voraussetzungen noch schlechter. Eine Lösung hierfür bietet den deutschsprachigen Jugendorganisationen aus Mittel- und Südost-Europa eine Stiftung aus Deutschland. Das Projekt heißt YOUPA und funktioniert seit guten zwei Jahren. Adrian Ardelean erfuhr mehr darüber in Arad.
Share | Adrian Ardelean, Arad, 20.02.2010 |
Urzellauf in Siebenbürgen |
Der Urzellauf in Agneten hat eine lange Tradition. Jedes Jahr im Februar knallen die Peitschen, läuten die Kuhglocken und laufen die Urzeln durch die kleine siebenbürgische Ortschaft. Am 7. Februar war es heuer wieder soweit. Radio Neumarkt war dabei. Barbara Schnaltzger und Imola Macavei haben den munteren Treiben in Agneten zugesehen und im Gespräch mit Bogdan Patru und dem sogenannten Hauptmann der Urzeln, Werner, mehr über den Brauch und seine Geschichte erfahren.
Share | Imola Macavei, Barbara Schnaltzger, Agneten, 07.02.2010 |
After School Einrichtungen |
Die Arbeit nimmt immer mehr Zeit ein. Für arbeitende Eltern ist es immer schwieriger, sich zwischen Kind und Beruf aufzuteilen. Die Lösung: Ganztagsschulen. In Temeswar wächst seit ein Paar Jahren die Zahl solcher Clubs, die die Kinder von der Schule abholen, mit ihnen Hausaufgaben machen und außerschulische Aktivitäten betreiben. Robert Tari hat eine sogenannte After School Einrichtung in Temeswar besucht und sich erkundigt, welche die Vorteile und Nachteile dieser Kinderclubs sind.
Share | Robert Tari, Temeswar, 22.01.2010 |
Vojvodina auf Besuch ins Banat |
Die autonome serbische Provinz Vojvodina stellte sich den Banatern vor. Eine Präsentationsveranstaltung im Regionalen Handelszentrum Temeswar organisierte am Freitag, den 12.02. die Agentur „Vojvodina Investment Promotion“. Die serbische Delegation war bereits am Donnerstag, den 11.02. zu Gast beim Monatstreffen des deutschsprachigen Wirtschafts-clubs Banat/Temeswar. Adrian Ardelean war dabei.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 11.02.2010 |
Bakkalaureat 2010 – Kompetenzprüfungen |
Für über 200 Tausend Zwölftklässler startete am Montag die Bakkalaureatsprüfung. Zum ersten Mal findet ein Teil der Prüfungen während des regulären Unterrichts statt. Diese Woche wurden die sprachlichen Kompetenzen in Rumänisch und in den Sprachen der Minderheiten geprüft. Im Fach Deutsch als Muttersprache meldeten sich rund 750 Schüler rumänienweit zur Prüfung. Neu ist in diesem Jahr auch, dass es weder Noten bei den mündlichen Prüfungen gibt, noch die Einteilung in bestanden/nicht bestanden. Es gibt eine 4-sufige Einteilung nach Fähigkeitsniveaus. In der Temeswarer Nikolaus-Lenau-Schule stellten sich 58 Schüler der 12. Klassen den ersten Bakkalaureatsprüfungen. Ausnahme machen die Schüler in der Spezialabteilung. Wie die Lenau-Schüler die mündlichen Prüfungen in rumänischer und deutscher Sprachkompetenz gemeistert haben, aber auch wie das Bakkalaureat heuer orgasnisiert wird – darüber berichtet Astrid Weisz.
Share | Astrid Weisz, Temeswar, 18.02.2010 |
Aschermittwoch |
Die beliebte 5. Jahreszeit endete mit Letztfaschingsveranstaltungen am Veilchendienstag. Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit in Vorbereitung auf das Osterfest. Woher diese Bezeichnung kommt und welche die kirchliche Symbolik des Aschermittwochs ist erzählt Domherr Andreas Reinholz, Dechant des Pankotaer Dechanats und Pfarrer in Maria Radna.
Share | Astrid Weisz, Temeswar, 17.02.2010 |
Helge Fleischer ist der neue Unterstaatsekretär der deutschen Minderheit |
Seit Anfang Februar hat das DFDR einen neuen Vertreter im Departament für Interethnische Beziefungen der rumänischen Regierung. Helge Fleischer löste Dr. Karl-Zeno Pinter Im Amt des Unterstaatsekretärs ab. Helge Fleischer ist nicht einmal Mitte dreißig, aber er blickt auf eine beeindruckende politische Karriere zurück. Zuletzt war er als persönlicher Berater des Ministers für europäische Angelegenheiten in Bukarest tätig. Mit ihm sprach unser Kollege Alois Kommer von Radio Neumarkt.
Share | Alois Kommer, Neumarkt, den 23. Februar 2010 |
Deutsches Schulwesen in Ungarn |
Wenn deutsche Großinvestoren ihre Produktion nach Osten verlagern, wollen Sie auch deutschsprachige Bedingungen für die Familien ihrer Angestellten haben. So funktioniert in Ungarn seit diesem Schuljahr eine sogenannte Merzedes-schule als Abteilung des Ungarndeutschen Bildungszentrums in Baje. In Sicht ist auch eine Audi-schule. Inwzischen aber kürzt Ungarn erneut die Minderheitennormative für Nationalitätenschulen – das heißt weniger Geld aus dem Staatshaushalt. Die Maßnahme trifft am meisten die größeren Bildungseinrichtungen. Das Ungarndeutsche Bildungszentrum in Baje startete in das Jahr 2010 mit einem Defizit von 31 Millionen Forint. Wie die Schule das Geld zu erwirtschaften versucht – darüber aber auch über weitere Pläne im Jahr sprach Christian Erdei mit der Direktorin des Bildungszentrums, Elisabeth Knab.
Share | Christian Erdei, Baje, 16.02.2010 |
ifa-Mitarbeitertreffen in Temeswar, 01.-03.03.2010 |
Deutsche Kulturmanager und Redakteure aus Rumänien, Ungarn und Serbien treffen sich Anfang kommender Woche (in der Zeitspanne 1.-3. März) in Temeswar. Das sind bundesdeutsche Fachleute, die im Auftrag des Auswärtigen Amtes über das Institut für Auslandsbeziehungen ifa Stuttgart zeitweilig deutsche Vereine und Medien in Mittel- und Südost-Europa betreuen. Die Mitarbeitertreffen dienen dazu, den Austausch über die Arbeit an den einzelnen Einsatzorten voranzutreiben und mehr über die Partner und die deutsche Minderheit vor Ort zu erfahren. Über das diesjährige ifa-Treff in Temeswar berichtet Adrian Ardelean.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 26.02.2010 |
Tirol in den Alpen - Tirol im Banater Bergland |
200 Jahre seit dem Todestag des Tiroler Freiheitshelden Andreas Hofer wurden in der Zeitspanne 20. – 22. Februar im Banater Bergland begangen. In Gedenken an ihn bereiteten die Organisatoren eine Reihe von Veranstaltungen vor im Rahmen des Kulturprojekts „Tirol in den Alpen - Tirol im Banater Bergland“: einen Vortrag in Reschitza, eine Gedenkmesse in Tirol-Königsgnad und eine Jubiläumsausstellung in Orawitz. Veranstalter waren das Forum der Banater-Berganddeutschen in Zusammenarbeit mit dem Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza” mit Unterstützung der Landesregierung des österreichischen Landes Tirol. Gerhard Chwoika berichtet darüber. Er sprach als erstes mit dem Vorsitzenden des Banater-Bergland-Forums Erwin Josef Tigla.
Share | Gerhard Chwoika, Reschitza, 22.02.2010 |
20 Jahre im Dienste der ehemaligen Russlanddeportierten |
1945:
150.000 Südostdeutsche, Donauschwaben aus Jugoslawien und Ungarn, Banater Schwaben, Sathmarer Schwaben, und Siebenbürger Sachsen, wurden im Monat Januar in die Sowjetunion deportiert. Es waren Frauen im Alter von 17 bis 32 Jahre und Männer von 16 bis 45 Jahren. Aus dem Banat wurden rund 25.000 Deutsche verschleppt. In streng bewachten Lagern mussten sie unter äußerst harten Bedingungen Zwangsarbeit leisten. Einer von Vier starb an Hunger, Kälte und Misshandlungen. Die Überlebenden kehrten 5 Jahre später in die zerstörte Heimat zurück und mußte weitere 40 Jahre lang schweigen und ums Überleben schuften.
2010:
An das Schicksal dieser Menschen, die für die Kriegsschuld Deutschlands leiden und manche auch sterben mussten, wurde im Januar in mehreren Ortschaften erinnert. Die Mitglieder des Banater Vereins der ehemaligen Russlanddeportierten gedachten am 23. Februar im Temeswarer Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus an den 65. Jahrestag seit Beginn der Verschleppung. Zugleich feierte der Verein sein 20-jähriges Bestehen. Hannelore Neurohr war dabei und berichtet.
Share | Hannelore Neurohr, Temeswar, 23.02.2010 |
Kindernotrufzentrale ausgelastet |
Die Kindernotrufzentrale „Telefonul Copilului“ ist ausgelastet. Nach einer Zunahme von 75% an Anrufern im Jahr 2009, versucht nun die Hilfsorganisation mit einer Spendenaktion ihre Dienste weiter auszubauen. Das Problem von Kindermissbrauch und Vernachlässigung ist noch immer groß in Rumänien. Oft fehlt den Kindern der nötige Kontakt zu einem Erwachsenen, der zuhören kann. Die Kindernotrufzentrale versucht diese Lücke zum Teil zu füllen. Robert Tari berichtet.
Share | Robert Tari, Temeswar, 19.02.2010 |
Wirtschaftsmeldungen der Woche - 18.02.2010 |
Die Folgen der Wirtschaftskrise sind in Rumänien härter spürbar als in anderen EU-Staaten. Mehr darüber erfahren Sie aus den Wirtschaftsmeldungen der Woche.
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Deutsches AMG-Lyzeum und Allgemeinschule 20 zusammengeführt |
Die Stadt Arad entscheidet sich zugunsten des deutschensprachigen Unterrichts. Das deutschsprachige Adam-Müller-Guttenbrunn-Lyzeum in Neuarad wird ab dem nächsten Schuljahr mit der Allgemeinschule Nummer 20 aus demselben Stadtviertel zusammengeführt. Die beiden Einrichtungen verschmelzen zu einer einzigen Schule, die den Namen des deutschen Lyzeums weiterträgt. Hiermit werden gleich mehrere Probleme gelöst. Einerseits ist die größer gewordene Schuleinrichtung nicht mehr von der Auflösung durch die neuen pro-capitas-Finanzierungs-Regelungen gefährdet und andererseits findet das Problem der Räumlichkeiten mit dem Erwerb der neuen Gebäude zumidest eine zeitweilige Lösung, da 3 der 4 alten Schulgebäude des deutschen Lyzeums ihrem ehemaligen Eigentümer, der römisch-katholischen Kirche, rückerstattet wurden. Hinzu kommt noch eine moralische Wiedergutmachung: die 20-er Schule wurde in den 70-er Jahren vom deutschen Lyzeum abgetrennt und auschließlich den rumänischen Klassen zur Verfügung gestellt. Was diese neue Maßnahme dem Adam-Müller-Guttenbrunn-Lyzeum in Arad bringt – darüber erkundigte sich Adrian Ardelean beim Schulleiter Michael Szellner.
Share | Adrian Ardelean, Arad, 18.02.2010 |
Premiere in Temeswar mit „Warten auf Godot“ |
„Warten auf Godot“ gehört zu den bedeutendsten Bühnentexten des 20. Jahrhunderts und gilt als Meisterwerk von Samuel Beckett und des von ihm eingeleiteten Theaters des Absurden. Das Deutsche Staatstheater Temeswar (DSTT) nimmt das Stück in ihr Repertoire auf und lädt am Sonntag, den 21. Februar, um 19 Uhr, zur Premiere ein. Für die Spielleitung zeichnet Christiane J. Schneider und für Bühnenbild und Kostüme Sandra Meurer – beide aus Deutschland. Es treten auf: Rares Hontzu, Radu Vulpe, Peter Papakostidis, Horia Sãvescu und Simona Vintilã, die zugleich die Regieassistenz übernimmt. Eine Vorschau der jüngsten DSTT-Inszenierung bietet Ihnen im Gespräch mit Spielleiterin Christiane J. Schneider unser Kollege Robert Tari .
Share | Robert Tari, Temeswar, 17.02.2010 |
Krapfenparty in Reschitza |
Die traditionelle Krapfenparty wurde am letzten Faschingstag in Reschitza veranstaltet. Damit fand die diesjährige Faschingszeit ihr Ende. Letztfasching ist ein Schwellenfest zwischen ausgelassenes buntes Treiben und die stille vorösterliche Fastenzeit. Wie die letzte Party der diesjaehrigen Faschingsveranstaltungen im Banater Bergland verlaufen ist, erfahren wir aus einem Beitrag von Gerhard Chwoika.
Share | Gerhard Chwoika, Reschitza, 16.02.2010 |
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