Onlineplattform deutschsprachiger Medien aus Mittel- und Südosteuropa |
Liebe Besucher,
An dieser Stelle finden Sie eine Übersicht deutschsprachiger Medieninhalte aus Mittel- und Südosteuropa. Vielen Dank für Ihren Besuch und schauen Sie demnächst wieder vorbei!
Share | Das Funkforumteam, Temeswar, 2009 |
After School Einrichtungen |
Die Arbeit nimmt immer mehr Zeit ein. Für arbeitende Eltern ist es immer schwieriger, sich zwischen Kind und Beruf aufzuteilen. Die Lösung: Ganztagsschulen. In Temeswar wächst seit ein Paar Jahren die Zahl solcher Clubs, die die Kinder von der Schule abholen, mit ihnen Hausaufgaben machen und außerschulische Aktivitäten betreiben. Robert Tari hat eine sogenannte After School Einrichtung in Temeswar besucht und sich erkundigt, welche die Vorteile und Nachteile dieser Kinderclubs sind.
Share | Robert Tari, Temeswar, 22.01.2010 |
20 Jahre Demokratisches Forum der Deutschen im Banat |
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 06.02.2010 |
Lernzeit - Violettflamme |
Der Begriff „Violettflamme“ wurde häufig nach dem 2.ten Wahlgang der letzten Präsidentenwahlen in Rumänien benutzt. Assoziert wurde er mit Magie und Massenmanipulation – ohne aber den Begriff konkret zu erklären. Die Naturwissenschaflter warnen: der kriliklose Einsatz dieser esoterischen Begriffe führt dazu, dass ihre wissenschaftliche Beschäftigung in Veruch gerät. Physik-lehrer und Naturwissenschaftler Professor Michael Szellner versucht nun, uns allgemein im Bereich der Farbenwirkung und konkret der viotellten Farbe einzuführen.
Share | Michael Szellner, Arad, Februar 2010 |
20-Jahres-Feier Deutsches Forum im Banat |
Ein voller Festsaal, viele bekannte Gesichter und feierliche Stimmung. Das Demokratische Forum der Deutschen aus dem Banat.feierte 20-jähriges Bestehen. Am Samstag gab es im Vorfeld zum Festakt die Vorstandssitzung und die Vertretervesammlung des DFDB. Einen zentralen Punkt auf der Tagesordnung stellte dabei die Haushaltsplanung 2010 für das Regionalforum dar. Auch die politische Rundschau seitens des stellvertretenden Vorsitzenden und Abgeordneten Ovidiu Gant brachte interesante Neuigkeiten. Beschlossen wurde im Anschluss dann auch die verleihung der höchsten Auszeichnung des Banater Forums, die Verleihung der Ehrennadel in Gold an die langjährige Leiterin und Betreuerin des Jugendtrachtenvereins Edith Singer und an Ovidiu Gant. Über die 20-Jahres-Feier des Banater Forums berichtet Astrid Weisz:
Share | Astrid Weisz, Temeswar, 06.02.2010 |
Pécs-Mecsek Weinstraße |
Die Pécs-Mecsek Weinstraße ist 5 Jahre alt geworden, der erfolgreiche Verein zählt inzwischen über 80 Mitglieder, darunter ganz kleine Familienkellereien, aber auch ganz grosse Weinhandelsunternehmer. Josef Schunk aus Hetting/Hosszúhetény trat dem Verein erst letztes Jahr bei, aber ist mit der Arbeit des Vereins sehr zufrieden. Christina Arnold erzählte er bei der Vereinssitzung darüber, wie lange er schon in einem Weingarten arbeitet.
Share | Christina Arnold, Fünfkirchen, 25.01.2010 |
Ahnenforscher in Ungarn |
Für Hobby-Ahnenforscher ist es immer wieder ein großes Erlebnis, den Namen und die Daten eines Ur-Ur-Ur-Großvaters im Matrikelbuch zu finden. Je weiter man zurückgehen kann in der Geschichte der Familie, desto wertvoller sind die Ergebnisse, und desto glücklicher die Forscher. Ein Beitrag von Christina Arnold.
Share | Christina Arnold, Fünfkirchen, Februar 2010 |
Auftaktkonferenz zur EU-Donau-Strategie |
Rumänien beteiligte sich Anfang dieser Woche an einer Einleitungskonferenz zur EU-Donau-Strategie. Diese fand in Ulm statt. Rund 400 Teilnehmer aus allen Donauländern und prominente Vertreter aus Brüssel berieten über eine europäische Donaustrategie und über Grundlagen für das weitere Vorgehen. Das Europäische Parlament hatte vor wenigen Tagen eine Resolution verabschiedet, in der es die anderen europäischen Institutionen auf die Wichtigkeit einer gemeinsame Donaustrategie hinwies. Der europäische Journalist Dr. Paolo Magagnotti war bei der Donau-Konferenz dabei. Über die Inhalte des 10-Ländertreffens sprach mit ihm Astrid Weisz.
Share | Astrid Weisz, Temeswar, 04.02.2010 |
Ein Dach für Temeswars Obdachlose/ Bei frostigen Temperaturen: Nachtasyl deckt Bedarf nicht |
Sie hat ihr Kind seit Jahren nicht mehr gesehen, trotzdem erwähnt sie wie beiläufig, dass sie eins hat. Zehn Jahre alt ist Letitia heute – die Kleine lebt in einem Kinderheim in Sathmar/Satu-Mare. Das Zugticket sei zu teuer, um sie zu besuchen, beteuert Estera Lakatos (31). Sie lächelt, während ihr Blick ständig hin und her schweift. Ihr in die schwarzen Augen zu schauen ist schwierig. Locker erzählt sie, wie sie vor acht Jahren sogar in der Temeswarer Kanalisation geschlafen hat. Hungrig, ungewaschen, ungekämmt, im Dunkeln, von Leuten umgeben, die aus Tüten die Straßendroge „Aurolac“ – billige, lack- und aluminiumhaltige Farbe – einatmeten. Ihrem Partner zuliebe sei sie damals in einen Kanal am Volkspark gegangen. „Ich bin ihm gefolgt, weil ich ihn gemocht habe“, erinnert sich Estera heute.
Share | Raluca Nelepcu & Olivian Ieremiciu, Temeswar, 2. Februar 2010 |
Paralelle STASI - SECURITATE (Feature) |
Wie sicher kann man als Mensch sein? Wem kann man wirklich vertrauen? Viele stellen sich solche Fragen heute immer seltener. Die häufig verwendeten Ausdrücke lauten heute Verfolgungswahn oder sogar Paranoia. Doch vor nur 20 Jahren, zur Zeit der Ceausescu Diktatur, waren diese Fragen alltägliche Befürchtungen. Die Frage wer paranoider war, der Bürger oder der Staat lässt sich leicht beantworten: Wenn die befürchtete Geheimpolizei Securitate damit anfing, Häuser zu verwanzen und Personen zu beschatten wegen oft schon an harmlos grenzenden Taten, wurde das wahre Gesicht der Diktatur in Rumänien offenbart. Temeswarer Studenten setzten sich mit dem schwierigen Thema „Securitate damals und heute in Rumänien“ auseinander. Was ist von der Securitate geblieben und mit welchen Methoden hat die Geheimpolizei früher Druck ausgeübt – sind die Fragen denen sie nachgegangen sind. Daniel Balaj ist Student an der West-Universität Temeswar, wo er Politikwissenschaften studiert. Yvonne Eich macht ihr Master an der West-Universität. Während ihrer Praktikumszeit bei Radio Temeswar arbeiteten Sie an dem folgenden Feature über die ehemalige Securitate.
Share | Robert Tari, Temeswar, 02.02.2010 |
40 Jahre deutsche Sendung im Rumänischen Fernsehen |
Seit nun mehr 40 Jahren gibt es sie – die deutsche Sendung im rumänischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Ihren 40. Geburtstag feierte die deutsche Redaktion mit einer grandiosen Show am Samstag, den 23. Januar, im Thalia-Saal der Staatsfilharmonie in Hermannstadt. Rund 120 Künstler traten auf die Bühne in einer gelungenen Mischung von Volks- und Popmusik, gepriest mit Grußworten seitens der Ehrengäste und Erinnerungen ehemaliger Mitgestalter der deutschen Fernsehsendung. Adrian Ardelean war dabei, zeichnete die wichtigsten Momente auf und sprach im Anschluss mit den Veranstaltern des Events.
Share | Adrian Ardelean, Hermannstadt, 23.01.2010 |
Tudekrapfen aus Altglashütten |
In der Faschingszeit werden überall in Ungarn Faschingskrapfen gebacken. In der Ortschaft Altglashütten gibt es ein spezielles Rezept für ein Faschingsgebäck, Tudekrapfen heisst diese leckere Speise, und Maria Szücs aus Altglashütten verriet unserer Kollegin Christina Arnold vom Funkhaus Fünfkirchen, wie man diesen Krapfen zubereitet.
Share | Christina Arnold, Fünfkirchen, 27.01.2010 |
Nudelparty in Reschitza |
Fasching, Fastnacht oder Karneval sind die Namen für das fröhlich bunte Fest, das jedes Jahr im Frühjahr sieben Wochen vor Ostern mehrere Tage lang gefeiert wird. Die Faschingszeit steht im Zusammenhang mit dem Beginn der Fastenzeit vor dem Osterfest. „Carne vale“ ist lateinisch und heißt übersetzt „Fleisch lebe wohl“. Im Rahmen der Faschingsveranstaltungen im Banater Bergland fanden am Samstag dem 30. Januar bzw. am Dienstag dem 02 Februar, beim Sitz des Ortsforums Reschitza die traditionellen Nudelpartys der Jugendlichen bzw. der Erwachsenen statt. Mehr darüber aus einem Beitrag von Gerhard Chwoika.
Share | Gerhard Chwoika, Reschitza, 02.02.2010 |
Mehrsprachige Ortsschilder in Fünfkirchen |
Fünfkirchen und Peèuh – sollen künftig auch auf die Ortsschilder an der Grenze der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 Pécs zu lesen sein. Das haben die deutsche und die kroatische Selbstverwaltungen in der ungarischen Stadt beantragt. An der letzten Sitzung der Vollversammlung von Pécs Ende Januar hat der Bürgermeister, Zsolt Páva, für die Initiative sein Ja-Wort gegeben. Doch der Ausschuss für Stadtentwicklung, der für die Angelegenheit zuständig ist, weiß noch nichts über das Projekt. Aus Fünfkirchen berichtet Christian Erdei.
Share | Christian Erdei, Fünfkirchen, 28.01.2010 |
20 Jahre Deutsches Forum im Banat |
Auf eine rund 300 jährige Heimatgeschichte können die Banater Schwaben zurückblicken. Die ersten deutschen Siedler kamen nach dem Passarowitzer Friedensabkommen in diese Region. Ihre Geschichte schien mit dem Exodus während des letzten Jahrhunderts und vor allem nach 1989 abgeschlossen zu sein. Inzwischen sind aber 20 Jahre vergangen – in denen sich die in Rumänien lebenden Deutschen in demokratischen Foren organisiert haben und auch heute zeigen, dass sie im Stande sind, Geschichte zu schreiben. Das 20.ste Jubileum des Banater Deutschen Forums wird am Samstag, den 6. Februar 2010, in Temeswar mit einer Vertreterversammlung, Vorstandssitzung und einem Kulturprogramm begangen. Die Aufbruchs-stimmung vor 20 Jahren und die Aussichten für die Deutschen im Banat heute - fasst meine Kollegin Astrid Weisz zusammen:
Share | Astrid Weisz, Temeswar, 04.02.2010 |
Bauhaus Tagung in Fünfkirchen |
Der Stiel des Bauhaus von Pécs ist in Ungarn weneiger bekannt, obwohl auch in Europa bedeutende Vertreter des Bau- und Designstils aus Fünfkirchen, manche aus deutschen Familien der Stadt stammen. Die Lebenswerke von Marcell Breuer, Farkas Molnár, Andor Weininger und co kennen auch die Einwohner von Pécs kaum. Auch um daran etwas zu ändern war der Ziel der Bauhaus Tagung, die am 26. Januar in Pécs, im Haus der Künste stattgefunden hat. Auch aus den Ausland kamen Kunstarchitekten. Christian Erdei berichtet.
Share | Christian Erdei, Fünfkirchen, 26.01.2010 |
Wirtschaftsmeldungen der Woche - 04.02.2010 |
Leichte Anzeichen des Aufschwungs nach der Wirtschaftskrise sind in Aussicht – bis dahin muss aber die rumänische Regierung mit sozialen Unruhen rechnen. Das und mehr erfahren Sie aus den Wirtschaftsmeldungen der Woche. Hinzu kommt der Veranstaltungskalender der deutschen Wirtschaftsvereine aus der Region. Klicken Sie auf „mehr“!
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 04.02.2010 |
GTZ-Projekt in Temeswar am Ziel |

Ein rumänisch-deutsches Zusammenarbeitsprojekt kommt am Ziel an. “Behutsame Erneuerung und wirtschaftliche Belebung der Altbauquartiere in Temeswar“ heißt es und es umfasst die Quartiere Zentrum, Fabrikstadt und Josefstadt. Es ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Temeswar und der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Genehmigt wurde es durch den Beschluss des Temeswarer Stadtrates vom 31. Januar 2006. 4 Jahre später, Ende Januar 2010, wurden die Schlussfolgerungen und Ergebnisse der Kooperation innerhalb einer Stadtratsstitzung vorgestellt. Adrian Ardelean war dabei.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 04.02.2010 |
Temeswar – mögliche Europäische Kulturhaptstadt 2021 |
Temeswar ist ohne weiteres eine europäische Stadt. Man sagt ja oft, dass man hier seit Jahrhunderten Europa erlebt. Das friedliche Zusammenleben der Ethnien und Kulturen hat die Entwicklung der Stadt so geprägt, dass sie zu dem geworden ist, was wir alle tag-täglich erleben können. Die Stadt-väter wollen nun für den Titel „Europäische Kulturhaptstadt 2021“ kämpfen. Die Ansage machte Oberbürgermeister Gheorghe Ciuhandu anlässlich der Einweihung des 2. Saales des Temeswarer Nationaltheaters. Warum gerade 2021 und welche die Stärken der Stadt im Wettrennen um den Titel sind, erklärt uns der Chef der Stadtverwaltung selbst: Temeswar ist die Drehscheibe zwischen Osten und Westen – meint er. Zu den Partnerstädten der west-rumänischen Großstadt zählen die bundesdeutschen Ortschaften Karlsruhe und Gera sowie die östereichische Stadt Graz. Der Temeswarer Oberbürgermeister unternahm Ende Januar einen Besuch dorthin auf Einladung seines Grazer Amtskollegen Siegfried Nagl. Die Highlights des Monats Januar beim Temeswarer Bürgermeisteramt erwähnt nun Oberbürgermeister Gheorghe Ciuhandu im Gespräch mit unserem Kollegen Adrian Ardelean.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 02.02.2010 |
20 Jahre DFDR, 40 Jahre Deutsche Sendung im TVR |
Das FunkForum gibt es nun auch zu sehen! Na ja, das sagt man so, eigentlich können Sie ab und zu auf unserer Seite auch Videobeiträge finden. Hier ein paar Aufnahmen von den beiden Festveranstaltungen: 20 Jahre Demokratisches Forum der Deutschen in Rumänien, 40 Jahre Deutsche Sendung im Rumänischen Fernsehen. Viel Spaß beim Zuschauen!
Share | Adrian Ardelean, Hermannstadt, 23.01.2010 |
20 Jahre Demokratisches Forum der Deutschen in Rumänien |
Das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien – kurz DFDR – feierte in diesem Monat sein 20 jähriges Jubiläum. Die Entscheidung, eine Organisation für die Interessenvertretung der deutschen Minderheit zu gründen, wurde bereits am 23. Dezember 1989 gefällt. Am 27. Dezember fand in Hermannstadt die erste konstituierende Sitzung statt. Es folgten am 5. Januar Temeswar, am 8. Januar Kronstadt und am 9. Januar Reschitza. Im Januar 1990 wurde dann auch das Landesforum gegründet. 20 Jahre danach wurde aus diesem Anlass am Samstag, den 23. Januar 2010, ein Festakt im Spiegelsaal des Deutschen Forums in Hermannstadt veranstaltet. Mit dabei waren die Botschafter Deutschlands und Österreichs, Vertreter der Regionalforen in Rumänien sowie Mitglieder und Sympatisanten. Die Veranstaltung wurde mit einem Grußwort von dem Hermannstädter Bürgermeister und DFDR-Vorsitzenden Klaus Iohannis eingeleitet. Einen Festvortrag über die 20-jährige Tätigkeit des Forums hielt der DFDR-Ehrenvorsitzende Paul Philippi. Im Anschluß stellte Stadtrat Hans Klein das Buch „Zwanzig Jahre Demokratisches Forum der Deutschen in Hermanntadt“ vor. Das Bläserensemble „Tromba Felix“ gestaltete die musikalische Umrahmung der Veranstaltung. Alois Kommer von Radio Neumarkt war bei der Festveranstaltung dabei und sprach zunächst mit dem DFDR-Vorsitzenden Klaus Iohannis.
Share | Beitrag: Alois Kommer, Fotos: Adrian Ardelean, Hermannstadt, 23.01.2010 |
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