Onlineplattform deutschsprachiger Medien aus Mittel- und Südosteuropa |
Liebe Besucher,
An dieser Stelle finden Sie eine Übersicht deutschsprachiger Medieninhalte aus Mittel- und Südosteuropa. Vielen Dank für Ihren Besuch und schauen Sie demnächst wieder vorbei!
Share | Das Funkforumteam, Temeswar, 2009 |
Hinweise aus der Rechtspraxis – Elektronische Arbeitsbücher |
Die Arbeitsbücher traten mit dem ersten Januar 2011 in Rente. Damit wurden die Schlangen an den Schaltern des Arbeitsamtes für Aktualisierungen der Arbeitsbücher erstmal von Schlangen für Erhaltung der Zugangsdaten im neuen elektronischen online-System ersetzt. Das soll sich aber nun verbessern. Die viel diskutierten und lang erwarteten Änderungen berteffend die Flexibilisierung der Eintragungen beim Arbeitsamt sind in Kraft getreten. Die Änderungen wiederspiegeln eine Reihe von Novellierungen im arbeitsrechtlichen Bereich, die zu einer Vereinfachung der Registrierungsvorgänge beitragen sollen. Über das neue elektronische System erkundigte ich mich bei der Anwaltskanzlei Hategan. Rechtsanwalt Vlad Petrisor gibt Auskunft.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 10.02.2011 |
Russlanddeportierte aus ganz Rumänien trafen sich in Sathmar |
Es war das erste und wahrscheinlich auch das letzte landesweite Russlanddeportierten Treffen, das am Wochenende (19. - 21. März 2010) in Sathmar stattgefunden hat. "Die Vergangenheit muss reden" lautet das Motto der Veranstaltungen.
Share | Reportage: Astrid Weisz, Fotos: Erwin Josef Tigla, Sathmar, 20.03.2010 |
Wirtschaftsmeldungen der Woche - 18.03.2010 |
Die Regierung stellte am Dienstag ihr Programm gegen die Krise vor dem Parlament vor UND „Eleganz und Bewegung“ heißt die heutige Veranstaltung innerhalb des Treffens des deutsch-rumänischen Wirtschaftsvereins Arad. Das und mehr erfahren Sie aus den Wirtschaftsmeldungen der Woche.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 18.03.2010 |
Priestertreffen in Temeswar |
In Rumänien sind rund 1800 griechisch und römsch-katholische Diözesan- und Ordenspriester tätig – so die Zahlen auf der Online-Datenbank Wikipedia. Zu einem nationalem Priestertreffen kommen diese Woche rund 150 katholische Priester nach Temeswar. Die Diözese hat zu einem Fortbildungs- und Austauschtreffen hierher eingeladen. Die Teilnehmner kommen nicht nur aus Rumänien sondern auch aus den Nachbardiözesen aus Ungarn und Serbien. Anlass des Priestertreffens ist das sogenannte Priesterjahr. Mehr darüber erfuhr Austrid Weisz vom Generalvikar der Diözese Temeswar Zsolt Szilvágyi.
Share | Astrid Weisz, Temeswar, 15.03.2010 |
Jugendseminar zum Thema Brauchtumspflege |
Die Sitten und Bräuche der deutschen Gemeinschaft in Arad näher kennenzulernen aber auch zu verstehen. Darum ging es innerhalb einer Werkstatt der Jugendorganisation Banat-JA am Samstag (dem 13.03.) in Arad. Das Seminar war Teil des Youpa-Programms zur Aus- und Fortbildung von Jugendlichen im Bereich Vereinsmanagement. YOUPA kommt von Young Potentials Academy und ist ein Lernprogramm für Jugendliche zwischen 16 und 29 Jahren, die in die Vereinstätigkeit der deutschen Minderheiten einsteigen wollen. Eingeleitet wurde es von der Otto-Benecke-Stiftung Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Bildungszentrum aus Oppeln / Polen und dem deutschen Anbieter von Lernprogrammen Transpher. Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums des Inneren gefördert und richtet sich an Jugendliche aus Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien. Über den Youpa-Einsatz in Arad erkundigte sich Adrian Ardelean.
Share | Adrian Ardelean, Arad, 13.03.2010 |
Wirtschaftstreffen in Temeswar |
Die Mitglieder des Austrian Business Club aus Bukarest trafen sich am Donnerstag (den 11.03.) mit den Mitgliedern des deutschsprachigen Wirtschaftsclubs Banat. Die Vertreter der österreichischen Investoren in Rumänien kamen mit den Temeswarern zu einer gemeinsamen, freundschaftlichen Abendveranstaltung zusammen. Das Treffen fand im Barockpallais am Domplatz statt. Adrian Ardelean war dabei.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 11.03.2010 |
Rumäniendeutscher Schriftsteller im Banat |
Johann Lippet war Mittwoch und Donnerstag (10. und 11.03.) in Temeswar zu Besuch und las aus seinen zwei Büchern „Das Leben einer Akte“ und „Dorfchronik“ vor. Beide Werke – mit dokumentarischem Charakter – halten das Banat vor der Wende fest. Lippet gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Aktionsgruppe Banat, einem Studentenliteraturkreis bestehend aus jungen deutschsprachigen Schriftstellern. 1975 wurde die Aktionsgruppe von der Securitate aufgelöst. Johann Lippet studierte Germanistik und Rumänistik an der Westuniversität Temeswar. Er arbeitete als Deutschlehrer und war Dramaturg am Deutsches Staatstheater Temeswar. In den 80.er Jahren wanderte Lippet in die Bundesrepublik Deutschland aus. Über sein Leben im Banat und den Einflüssen, die in seine Werke geflossen sind, sprach mit dem Schriftsteller unser Kollege Robert Tari.
Share | Robert Tari, Temeswar, 11.03.2010 |
Wirtschaftsmeldungen der Woche - 11.03.2010 |
Die österreichische Erste-Stiftung als Hauptinhaber der Sparkasse Erste-Bank und Teilinhaber der Rumänischen Handelsbank BCR fördert Sozialprojekte der gemeinnützigen Vereine. Das und mehr erfahren Sie aus den Wirtschaftsmeldungen der Woche. Hinzu kommt der Veranstaltungskalender der deutschsprachigen Wirtschaftsvereine aus der Region. Bleiben Sie dran!
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 11.03.2010 |
Erfolgreiche Bewerbung an EU-Ausschreibung |
Der Iglauer Park bei Waschlud im Bakonyer Wald soll ein neues Hauptgebäude bekommen. Ermöglicht wird der Bau durch eine erfolgreiche Bewerbung an einer EU-Ausschreibung. Ab September 2011 soll dann im Park und Jugendcamp der Ungarndeutschen ein Gebäude stehen, das auch in den Wintermonaten Räumlichkeiten für Beschäftigungen bietet. Christian Erdei fragte dazu am Telefon den Geschäftsführer der Parks, Peter Krein.
Share | Christian Erdei, Fünfkirchen, 10.03.2010 |
Theaterprojekt für die Kulturhauptstadt 2010 |
Türkische Jugendliche in Deutschland und junge Ungarndeutsche studieren ein Theaterstück ein und tragen es im April in Fünfkirchen vor – so soll ein Theaterprojekt entstehen. Die Teilnehmer wurden am vergangenen Wochenende in Fünfkirchen und im Ruhrgebiet gecastet, bzw. sie konnten sich kennenlernen. Ziele der Theaterwerkstatt sind Kulturen einander näher zu bringen und die Vorurteile abzubauen. Trotzdem ist das Interesse seitens der Jugendlichen klein. Christian Erdei berichtet.
Share | Christian Erdei, Fünfkirchen, 09.03.2010 |
Das absurde Warten auf Godot |
Share | Robert Tari, Temeswar, 17. Maerz 2010 |
Vorbereitsungstreffen zur ADJ-Tagung |
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendveribände befindet sich seit einigen Jahren in einer stockenden Situation. Jetzt soll ein Delegierter für Jugendarbeit seitens des Landesforums den Weg zur Wiederaufnahme der Zusammenarbeit im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft finden. Das wäre Dr. Karl Scheerer. Zusammen mit dem Geschäftsführer der ADJ kam er ins Banat um im Vorfeld des nächsten landesweiten Treffens mit den hiesigen Vereinen zu verhandeln. Ein Bericht von Astrid Weisz.
Share | Astrid Weisz, Temeswar, 18.03.2010 |
DSTT bei Festivals in Sarajevo und Belgrad |
Mit der Vorstellung „Alles zu seiner Zeit“ von David Ives beteiligte sich das Deutsche Staatstheater Temeswar an zwei Festivals: am 15. Februar am Internationalen Theaterfestival in Sarajevo und am 15. März am Internationalen Slavia Festival in Belgrad. Die Inszenierung besteht aus drei kurzen Lustspielen der besonderen Art: In „Alles klar“ wird in über dreißig Varianten gezeigt, wie man eine junge Frau in einer Bar anmachen kann, in „Worte, Worte, Worte“ schreiben drei Affen im Käfig den Hamlet neu, während „Variationen über Trotzkis Tod“ acht unterschiedliche Möglichkeiten darstellt, in denen der sowjetische Politiker Leo Trotzki sein Ende gefunden haben dürfte. All dies wurde in der Inszenierung von Radu Alexandru Nica mit zeitgenössischer Animation und qualitativer Sitcom gemixt. Darsteller sind : Ioana Iacob, Alex Halka, Olga Török, Iosif Csorba, Horia Sãvescu, Rareº Hontzu, Daniela Török und Radu Vulpe. Über die beiden Festivalteilnahmen sprach mit DSTT-Intendant Lucian Vãrºãndan unsere Kollegin Hannelore Neurohr.
Share | Hannelore Neurohr, Temeswar, 17.03.2010 |
Brücken zwischen Rumänien und Deutschland |
Die Organisationen der deutschen Minderheiten außerhalb des deutschsprachigen Raums bilden Brückenfunktionen zu Deutschland. Es sind Brücken zwischen den hiergebliebenen Deutschen und den ausgewanderten Landsleuten, eine Verbindungsfunktion derer Folgen weit über die Grenzen der deutschen Minderheiten hinaus reichen. So entstanden in der 20-jährigen Nachwendezeit mehrere Partnerschaften zwischen Städten und Gemeinden aus Deutschland und aus dem Raum Mittel- und Südost-Europa. Eine solche Partnerschaft besteht zwischen Arad in West-Rumänien und Neumarkt in der Oberpfalz. Für die besten Ergebnisse im Laufe des vergangenen Jahres im Bereich der Beziehungen zum Banat wurde am 10.03. der Verein „Valores – Hilfe-Jugend-Kultur“ von der Stadt Neumarkt in der Oberpfalz gewürdigt. Johann Kerner erhielt stellvertretend für seinen Verein den goldenen Taler und wurde ins goldene Buch der Stadt eingetragen. Der Valores-Verein pflegt gute Beziehungen zum Deutschen Forum in Arad und dessen Jugendverein Banat-JA. Zur Verleihungszeremonie reiste nach Deutschland auch eine Delegation seitens der Stadt Arad geführt von Vizebürgermeister Levente Bognar. Mit dabei war auch der Vorsitzende des Deutschen Forums in Arad, Michael Szellner, der für uns nun die Hintergründe des Besuchs erläutert.
Share | Adrian Ardelean, Arad, 13.03.2010 |
Access-Projekt stellt sich in Temeswar vor |
Hilfsorganisationen stärker in den Vordergrund rücken, ist eine Aufgabe, die sich die ERSTE-Stiftung seit 2005 in Rumänien setzt. Mit dem neuen Projekt ACCESS, das am Donnerstag und Freitag (am 11. und 12.03.) in Temeswar vorgestellt wurde, soll die Zusammenarbeit zwischen Unternehmern und sozialen Hilfseinrichtungen gefördert werden. Besonders auf soziale Integration möchte die ACCESS-Initiative bauen. Mehr über das Projekt erfuhr Robert Tari.
Share | Robert Tari, Adrian Ardelean, Temeswar, 12.03.2010 |
Hinweise aus der Rechtspraxis - Abfindung für politisch Verolgte im Komunismus |
Ehemalige politisch verfolgte Personen des kommunistischen Regimes – darunter die Russland- und die Baragandeportierten – können nun Schmerzensgeld vom rumänischen Staat beantragen. 20 Jahre nach der Wende verabschiedete das rumänische Parlament ein langersehntes Gesetz: das Gesetz 221 vom 2.ten Juni 2009. Es bezieht sich auf Vergeltungen für die Verurteilten und Leidenden unter Maßnahmen mit politischem Charakter im kommunistischen Rumänien. Über die Vorschriften des neuen Gesetzes erkundigte sich Adrian Ardelean bei der Temeswarer Anwaltskanzlei Hategan. Koordinierende Rechtsanwältin Alina Ioja gibt Auskunft.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 11.03.2010 |
Das Leben einer Akte - Chronologie einer Bespitzelung |
Der Rumäniendeutsche Schriftsteller Johann Lippet war für 2 Tage zu Besuch in Temeswar. Er las am Mittwoch (10.03.) an der West-Universität aus seinem Buch „Das Leben einer Akte - Chronologie einer Bespitzelung“ vor. Darin fasst Johann Lippet seine Securitate Akte zusammen und untersucht die Methoden der gewesenen Geheimpolizei in ihren Ermittlungen. Robert Tari war bei der Lesung dabei und sammelte Eindrücke.
Share | Robert Tari, Temeswar, 10.03.2010 |
Entwicklungsstrategie des hitorischen Banats |
Die rumänisch-serbische Zusammenarbeit in der Grenzregion erreicht ihren Höhepunkt. Dies geschieht infolge der wichtigen Schritte Serbiens Richtung Europäische Union und kurz nach der Abschaffung der Visapflicht für serbische Staatsbürger, die in die Europäischen Union einreisen wollen. Eine 5-Jahres-Strategie zur wirtschaftlichen Entwicklung der grenzüberschreitenden Region innerhalb des historischen Banats wurde Ende vergangenen Monats in Temeswar vorgestellt. Mehr dazu erfahren Sie aus dem folgenden Bericht von Adrian Ardelean.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 11.03.2010 |
Deutsches Kulturzentrum Temeswar wechselt Leitung |
Das Deutsche Kulturzentrum wechselt ab dem ersten April die Leitung. Robert Bosch Kulturmanagerin Silke Krummel übergibt ihren Posten nach nur ein-ein-halb Jahren. Damit ist sie die kurzlebigste Leiterin des Tmeswarer Kulturzentrums. Über ihre Arbeit als Leiterin der Kultureinrichtung und über die momentane Lage des Kulturzentrums sprach mit Silke Krummel unser Kollege Robert Tari von Radio Temeswar.
Share | Robert Tari, Temeswar, 10.03.2010 |
Lesung Johann Lippet in Temeswar |
Ein lateinisches Sprichwort besagt: „Die Sünden der Jugend bezahlt man im Alter“. Viele ehemalige Securitate-Spitzel dürften diese Wahrheit am eigenen Leib zu spüren bekommen. Denn der Vorhang fällt und viele gewesene Kollaborateure der rumänischen Geheimpolizei sollen für ihre Verbrechen heute zur Verantwortung gezogen werden. Eine Lesung des Rumänien-Deutschen Schriftstellers, Johann Lippet findet heuteabend (10.03.2010) ab 19 Uhr an der West-Universität statt. Lippet brachte 2009 das Buch „Das Leben einer Akte“ heraus. Eine Dokumentation, die sich mit seiner Securitate-Akte auseinandersetzt. Lippet wurde in den 70.er Jahren als Mitglied des Studentenliteraturkreises „Aktionsgruppe Banat“ von der rumänischen Geheimpolizei verfolgt und überwacht. Über Lippets schriftstellerische Arbeit und welche alten Wunden, die Lesung in Temeswar wieder öffnen werden wird – darüber sprach mit Lehrstulinhaberin an der Germanistikabteilung der West-Universität Prof. Dr. Roxana Nubert unser Kollege Robert Tari von Radio Temeswar.
Share | Robert Tari, Temeswar, 10.03.2010 |
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