MedienForum

deutschsprachiger Redaktionen aus Rumänien, Ungarn, Serbien und Kroatien

Onlineplattform deutschsprachiger Medien aus Mittel- und Südosteuropa

Liebe Besucher,

An dieser Stelle finden Sie eine Übersicht deutschsprachiger Medieninhalte aus Mittel- und Südosteuropa. Vielen Dank für Ihren Besuch und schauen Sie demnächst wieder vorbei!


Share Das Funkforumteam, Temeswar, 2009

Hinweise aus der Rechtspraxis – Elektronische Arbeitsbücher

Die Arbeitsbücher traten mit dem ersten Januar 2011 in Rente. Damit wurden die Schlangen an den Schaltern des Arbeitsamtes für Aktualisierungen der Arbeitsbücher erstmal von Schlangen für Erhaltung der Zugangsdaten im neuen elektronischen online-System ersetzt. Das soll sich aber nun verbessern. Die viel diskutierten und lang erwarteten Änderungen berteffend die Flexibilisierung der Eintragungen beim Arbeitsamt sind in Kraft getreten. Die Änderungen wiederspiegeln eine Reihe von Novellierungen im arbeitsrechtlichen Bereich, die zu einer Vereinfachung der Registrierungsvorgänge beitragen sollen. Über das neue elektronische System erkundigte ich mich bei der Anwaltskanzlei Hategan. Rechtsanwalt Vlad Petrisor gibt Auskunft.

02.10. HR  



Share Adrian Ardelean, Temeswar, 10.02.2011

Hinweise aus der Rechtspraxis - Abfindung für politisch Verolgte im Komunismus

Ehemalige politisch verfolgte Personen des kommunistischen Regimes – darunter die Russland- und die Baragandeportierten – können nun Schmerzensgeld vom rumänischen Staat beantragen. 20 Jahre nach der Wende verabschiedete das rumänische Parlament ein langersehntes Gesetz: das Gesetz 221 vom 2.ten Juni 2009. Es bezieht sich auf Vergeltungen für die Verurteilten und Leidenden unter Maßnahmen mit politischem Charakter im kommunistischen Rumänien. Über die Vorschriften des neuen Gesetzes erkundigte sich Adrian Ardelean bei der Temeswarer Anwaltskanzlei Hategan. Koordinierende Rechtsanwältin Alina Ioja gibt Auskunft.

03.11. HR  



Share Adrian Ardelean, Temeswar, 11.03.2010

Das Leben einer Akte - Chronologie einer Bespitzelung

Der Rumäniendeutsche Schriftsteller Johann Lippet war für 2 Tage zu Besuch in Temeswar. Er las am Mittwoch (10.03.) an der West-Universität aus seinem Buch „Das Leben einer Akte - Chronologie einer Bespitzelung“ vor. Darin fasst Johann Lippet seine Securitate Akte zusammen und untersucht die Methoden der gewesenen Geheimpolizei in ihren Ermittlungen. Robert Tari war bei der Lesung dabei und sammelte Eindrücke. 

03.10. Lippet Lesung  



Share Robert Tari, Temeswar, 10.03.2010

Entwicklungsstrategie des hitorischen Banats

Die rumänisch-serbische Zusammenarbeit in der Grenzregion erreicht ihren Höhepunkt. Dies geschieht infolge der wichtigen Schritte Serbiens Richtung Europäische Union und kurz nach der Abschaffung der Visapflicht für serbische Staatsbürger, die in die Europäischen Union einreisen wollen. Eine 5-Jahres-Strategie zur wirtschaftlichen Entwicklung der grenzüberschreitenden Region innerhalb des historischen Banats wurde Ende vergangenen Monats in Temeswar vorgestellt. Mehr dazu erfahren Sie aus dem folgenden Bericht von Adrian Ardelean.

03.11. Banat  



Share Adrian Ardelean, Temeswar, 11.03.2010

Deutsches Kulturzentrum Temeswar wechselt Leitung

Das Deutsche Kulturzentrum wechselt ab dem ersten April die Leitung. Robert Bosch Kulturmanagerin Silke Krummel übergibt ihren Posten nach nur ein-ein-halb Jahren. Damit ist sie die kurzlebigste Leiterin des Tmeswarer Kulturzentrums. Über ihre Arbeit als Leiterin der Kultureinrichtung und über die momentane Lage des Kulturzentrums sprach mit Silke Krummel unser Kollege Robert Tari von Radio Temeswar.

03.10. Interview S. Krummel  



Share Robert Tari, Temeswar, 10.03.2010

Lesung Johann Lippet in Temeswar

Ein lateinisches Sprichwort besagt: „Die Sünden der Jugend bezahlt man im Alter“. Viele ehemalige Securitate-Spitzel dürften diese Wahrheit am eigenen Leib zu spüren bekommen. Denn der Vorhang fällt und viele gewesene Kollaborateure der rumänischen Geheimpolizei sollen für ihre Verbrechen heute zur Verantwortung gezogen werden. Eine Lesung des Rumänien-Deutschen Schriftstellers, Johann Lippet findet heuteabend (10.03.2010) ab 19 Uhr an der West-Universität statt. Lippet brachte 2009 das Buch „Das Leben einer Akte“ heraus. Eine Dokumentation, die sich mit seiner Securitate-Akte auseinandersetzt. Lippet wurde in den 70.er Jahren als Mitglied des Studentenliteraturkreises „Aktionsgruppe Banat“ von der rumänischen Geheimpolizei verfolgt und überwacht. Über Lippets schriftstellerische Arbeit und welche alten Wunden, die Lesung in Temeswar wieder öffnen werden wird – darüber sprach mit Lehrstulinhaberin an der Germanistikabteilung der West-Universität Prof. Dr. Roxana Nubert unser Kollege Robert Tari von Radio Temeswar.

03.10. Interview R. Nubert  



Share Robert Tari, Temeswar, 10.03.2010

Donauschwaben in der Vojvodina

Wahlen stehen bei den Organisationen der nationalen Minderheiten in Serbien an. Gemäß des neuen Minderheitengesetzes finden heuer die Wahlen einheitlich für alle nationalen Gemeinschaften statt. Gewählt werden die sogenannten Nationalräte, das sind die Gremien, die die Verbindung zwischen Regierung und Minderheitengruppen herstellen. Hierfür müssen sich die Mitglieder der nationalen Gruppen auf Wahllisten eintragen. Damit eine Minderheit Wahlen organisieren kann, müssen sich mindestens 40% der bei der letzten Volkszählung registrierten Personen bei den Rathäusern einschreiben. Der Termin hierfür läuft morgen ab. Wie unsere Landsleute aus dem benachbarten Vojvodina mit diesem konkreten Fall umgehen, darüber erkundigte sich Adrian Ardelean.

03.08. Donauschwaben  



Share Adrian Ardelean, Temeswar, 08.03.2010

Ad limina Besuch beim Papst

Visitatio liminum Apostolorum auch visitatio ad limina Apostolorum, wörtlich übersetzt “Besuch der Schwelle” (gemeint der Gräber) der Apostelfürsten Petrus und Paulus in Rom. Das ist der Pflichtbesuch der katholischen Bischöfe in bestimmten zeitlichen Abständen, in der Regel alle fünf Jahre, um der römischen Kurie den Situationsbericht über ihre Diözese vorzulegen sowie Audienz beim Papst. In diesem Jahr waren auch die rumänischen Bischöfe wieder an der Reihe seinen Bericht über das Glaubensleben in der Diözese abzugeben. So begab sich Mitte Februar Bischof Martin Roos nach Rom, zusammen mit den römisch- und griechisch-katholischen Bischöfen aus Rumänien und der Moldau. Dort zelebrierte die Bischofskonferenz heilige Messen bei den Gräbern der beiden Apostelfürsten in der Petersbasilika und in der „Pauluskirche außerhalb der Mauern“. Mehr über seinen diesjährigen Ad limina Besuch beim Papst erfuhr von Bischof Martin Roos meine Kollegin Astrid Weisz:

03.09. Interview Bischof Roos  



Share Astrid Weisz, Temeswar, 09.03.2010

Wirtschaftsmeldungen der Woche - 04.03.2010

Entlassungswelle trifft hart Rumänien. Das und mehr erfahren Sie aus den Wirtschaftsmeldungen der Woche. Hinzu kommt der Veranstaltungskalender der deutschsprachigen Wirtschaftsvereine aus der Region. Bleiben Sie dran!

03.04. WM  



Share Adrian Ardelean, Temeswar, 04.03.2010

Serbien auf dem Weg zur europäischen Integration

Serbien unternimmt wesentlich wichtige Schritte in Richtung Europäische Union. 65% der Staatsbürger sprechen sich laut letzten Umfragen für eine EU-Mitgliedschaft aus. Seit Dezember vergangenen Jahres ist der Balkanstaat auf der weißen Schengenliste der Union. Das heißt, dass seine Staatsbürger kein Visum mehr für die Einreise in die Staaten der EU brauchen. Die Behörden in Belgrad erwarten, dass das Stabilisierungsabkommen mit der Union bis zur Jahreshälfte ratifiziert wird. Seit diesem Monat implementiert Serbien gemeinsam mit der EU ein Übergangsabkommen im Handelsbereich. Dieses ermöglicht dem Land eine stufenweise Liberalisierung des Innenhandels. Bezweckt wird damit einereits, den Zugang der serbischen Unternehmen auf dem europäischen Markt zu erleichtern, und andererseits, das Land attraktiver für die europäischen Investoren zu gestalten. Auch auf die Regioalentwicklung wird großer Wert gelegt: Eine 5-Jahres-Strategie zur wirtschaftlichen Regionalentwicklung soll am 26. Februar vorgestellt werden. Es geht um die grenzüberschreitende serbisch-rumänische Region des historischen Banats. In diesem Sinne stellte sich Mitte Februar die serbische autonome Provinz Vojvodina dem benachbarten rumänischen Banat vor. Initiator der Vorstellungsreise war die Agentur „Vojvodina Investment Promotion“. Direktor Branislav Bugarski stellte dabei die Wirtschaftsvorteile seiner Region vor.

02.25. Vojvodina  



Share

Wirtschaftstreffen in Temeswar

Die Mitglieder des Austrian Business Club aus Bukarest trafen sich am Donnerstag (den 11.03.) mit den Mitgliedern des deutschsprachigen Wirtschaftsclubs Banat. Die Vertreter der österreichischen Investoren in Rumänien kamen mit den Temeswarern zu einer gemeinsamen, freundschaftlichen Abendveranstaltung zusammen. Das Treffen fand im Barockpallais am Domplatz statt. Adrian Ardelean war dabei.

03.11. W-Treffen  



Share Adrian Ardelean, Temeswar, 11.03.2010

Rumäniendeutscher Schriftsteller im Banat

Johann Lippet war Mittwoch und Donnerstag (10. und 11.03.) in Temeswar zu Besuch und las aus seinen zwei Büchern „Das Leben einer Akte“ und „Dorfchronik“ vor. Beide Werke – mit dokumentarischem Charakter – halten das Banat vor der Wende fest. Lippet gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Aktionsgruppe Banat, einem Studentenliteraturkreis bestehend aus jungen deutschsprachigen Schriftstellern. 1975 wurde die Aktionsgruppe von der Securitate aufgelöst. Johann Lippet studierte Germanistik und Rumänistik an der Westuniversität Temeswar. Er arbeitete als Deutschlehrer und war Dramaturg am Deutsches Staatstheater Temeswar. In den 80.er Jahren wanderte Lippet in die Bundesrepublik Deutschland aus. Über sein Leben im Banat und den Einflüssen, die in seine Werke geflossen sind, sprach  mit dem Schriftsteller unser Kollege Robert Tari.

03.11. Interview Lippet  



Share Robert Tari, Temeswar, 11.03.2010

Wirtschaftsmeldungen der Woche - 11.03.2010

Die österreichische Erste-Stiftung als Hauptinhaber der Sparkasse Erste-Bank und Teilinhaber der Rumänischen Handelsbank BCR fördert Sozialprojekte der gemeinnützigen Vereine. Das und mehr erfahren Sie aus den Wirtschaftsmeldungen der Woche. Hinzu kommt der Veranstaltungskalender der deutschsprachigen Wirtschaftsvereine aus der Region. Bleiben Sie dran!

03.11. WM  



Share Adrian Ardelean, Temeswar, 11.03.2010

Erfolgreiche Bewerbung an EU-Ausschreibung

Der Iglauer Park bei Waschlud im Bakonyer Wald soll ein neues Hauptgebäude bekommen. Ermöglicht wird der Bau durch eine erfolgreiche Bewerbung an einer EU-Ausschreibung. Ab September 2011 soll dann im Park und Jugendcamp der Ungarndeutschen ein Gebäude stehen, das auch in den Wintermonaten Räumlichkeiten für Beschäftigungen bietet. Christian Erdei fragte dazu am Telefon den Geschäftsführer der Parks, Peter Krein.

03.10. Iglauerpark  



Share Christian Erdei, Fünfkirchen, 10.03.2010

Theaterprojekt für die Kulturhauptstadt 2010

Türkische Jugendliche in Deutschland und junge Ungarndeutsche studieren ein Theaterstück ein und tragen es im April in Fünfkirchen vor – so soll ein Theaterprojekt entstehen. Die Teilnehmer wurden am vergangenen Wochenende in Fünfkirchen und im Ruhrgebiet gecastet, bzw. sie konnten sich kennenlernen. Ziele der Theaterwerkstatt sind Kulturen einander näher zu bringen und die Vorurteile abzubauen. Trotzdem ist das Interesse seitens der Jugendlichen klein. Christian Erdei berichtet.

03.09. Theaterwerkstatt  



Share Christian Erdei, Fünfkirchen, 09.03.2010

Winzerbeziehungen Moor-Arad

Winzer aus dem ungarischen Moor besuchten am vergangenen Wochenende die Arader Weingegend Minisch-Maderat. Es sind Mitglieder des Weinritterordens "Heiliger Lorenz von Brindisi". Im Orden sind auch Ungarndeutsche und innerhalb der Delegation war auch die deutsche Selbstverwaltung aus Moor durch ihren Vorsitzenden Franz Erdei vertreten. Nach Besichtigungen und Gesprächen mit rumänischen Winzern besuchten die ungarischen Winzer am Sonntag in Arad die Freiheitsstatue im rumänisch-ungarischen Versöhnungspark. Christina Arnold vom Funkhaus Fünfkirchen sprach mit Franz Erdei am Telefon über die Reise nach Arad.

03.08. Winzer  



Share Christina Arnold, Fünfkirchen, 08.03.2010

Medinzinstudenten in Fünfkirchen

Verhältnismäßig günstige Unterkunftsmöglichkeiten, niedrige Nebenkosten, gute Ausbildung und ein Diplom, das in der EU anerkannt wird. Mit diesen Vorzügen locken ungarische Universitäten Medizinstudenten aus Westeuropa ins Land. Besonders beliebt sind Städte in der Provinz. In Fünfkirchen kommen mehr als sein Viertel der Medizinstudenten aus dem Ausland, vor allem aus Skandinavien und Deutschland. Warum ein Medizinstudium in Pécs so beliebt ist? Darüber erkundigte sich Christian Erdei vom Funkhaus Fünfkirchen.

03.01. Studenten  



Share Christian Erdei, Fünfkirchen, 01.03.2010

Helge Fleischer ist der neue Unterstaatsekretär der deutschen Minderheit

Seit Anfang Februar hat das DFDR einen neuen Vertreter im Departament für Interethnische Beziefungen der rumänischen Regierung. Helge Fleischer löste Dr. Karl-Zeno Pinter Im Amt des Unterstaatsekretärs ab. Helge Fleischer ist nicht einmal Mitte dreißig, aber er blickt auf eine beeindruckende politische Karriere zurück. Zuletzt war er als persönlicher Berater des Ministers für europäische Angelegenheiten in Bukarest tätig. Mit ihm sprach unser Kollege Alois Kommer von Radio Neumarkt.

23 02 Helge Fleischer  



Share Alois Kommer, Neumarkt, den 23. Februar 2010

Wie denken Rumänen über Altenheime?

Was tun, wenn die eigenen Eltern oder die Großeltern zum Pflegefall werden. In Deutschland gelten die Altenheime als die Lösung. Wie gut die Lösung ist, bleibt umstritten. In Rumänien sind Altenheime noch nicht so verbreitet, wie in Deutschland und auch rumänische Bürger stehen dem Problem mit Vorbehalt gegenüber. Robert Tari fragte nach und unterhielt sich mit Bürgern über das Bild der Altenheime in Rumänien. 

03.04. Altenheime  



Share Robert Tari, Temeswar, 04.03.2010

Deutsches Schulwesen in Ungarn

Wenn deutsche Großinvestoren ihre Produktion nach Osten verlagern, wollen Sie auch deutschsprachige Bedingungen für die Familien ihrer Angestellten haben. So funktioniert in Ungarn seit diesem Schuljahr eine sogenannte Merzedes-schule als Abteilung des Ungarndeutschen Bildungszentrums in Baje. In Sicht ist auch eine Audi-schule. Inwzischen aber kürzt Ungarn erneut die Minderheitennormative für Nationalitätenschulen – das heißt weniger Geld aus dem Staatshaushalt. Die Maßnahme trifft am meisten die größeren Bildungseinrichtungen. Das Ungarndeutsche Bildungszentrum in Baje startete in das Jahr 2010 mit einem Defizit von 31 Millionen Forint. Wie die Schule das Geld zu erwirtschaften versucht – darüber aber auch über weitere Pläne im Jahr sprach Christian Erdei mit der Direktorin des Bildungszentrums, Elisabeth Knab.

02.16. UBZ Baje  



Share Christian Erdei, Baje, 16.02.2010
Ältere Beiträge finden Sie im Archiv