Onlineplattform deutschsprachiger Medien aus Mittel- und Südosteuropa |
Liebe Besucher,
An dieser Stelle finden Sie eine Übersicht deutschsprachiger Medieninhalte aus Mittel- und Südosteuropa. Vielen Dank für Ihren Besuch und schauen Sie demnächst wieder vorbei!
Share | Das Funkforumteam, Temeswar, 2009 |
Der Nikolaus in Ungarn |
Die Kinder in Ungarn haben es gut im Dezember. Sie werden nicht nur vom Christkind zu Weihanchten bescherrt, sondern kriegen auch am 6. Dezember Geschenke. Ein alter Mann mit einem langen weissen Bart in einem roten Mantel bringt für die braven Kinder Süssigkeiten, Obst oder kleinere Geschenke. Für die bösen Kinder ist manchmal eine Rute dabei. Nikolaus heisst der Mann, der so viel Gutes für die Kinder tut. Doch das war nicht immer so. Denn während des Sozialismus durfte mann nicht vom Heilgien Nikolaus sprechen, sondrn vom Tél-apó, also einem Wintermann. Trotz Bemühungen des alten Regimes konnte der Brauch des Nikolaus erhalten bleiben, Wieso? Die Antwort darauf suchte Christian Erdei und besuchte dafür eine Familie in Fünfkirchen/Pécs.
Share | Christian Erdei, Fünfkirchen, 6.12.2009 |
Auf Tour durch die Deutsche Kulturregion Europas 2010 |
FunkForum plant eine Turnee durch 4 Länder im nächsten Jahr. Der Verein deutschsprachiger Medien aus Rumänien, Serbien, Kroatien und Ungarn möchte im nächsten Jahr eine Veranstaltungsreihe organisieren, in deren Rahmen deutsche Volkstanzgruppen und deutschsprachige Pop-Rock Bands durch die gesamte Region fahren und in verschiedenen Städten auftreten, so auch in der Kulturhauptstadt Europas 2010 Fünfkirchen/Pécs. Das war unter Anderem das Thema beim jünsgten Treffen des FunkForums in der Zeitspanne 4. – 6. Dezember im ungarischen Fünfkirchen. Vereins-vizepräsident Christian Erdei sprach dabei mit dem FunkForum-Vorsitzenden, Adi Ardelean.
Share | Christian Erdei, Foto Zoltan Pazmany, Fünfkirchen, 4. - 6.12.2009 |
Wirtschaftsmeldungen der Woche - 10.12.2009 |
In den Wirtschaftsmeldungen dieser Woche erfahren Sie unter anderem, was die deutschsprachigen Wirtschaftsclubs aus Temeswar und Arad am heutigen Donnerstag organisieren.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 10.12.2009 |
Verstecktes Weindorf |
„Verstecktes Weindorf”. So wurde ein Tourismusprojekt in der branauer ungarndeutschen Ortschaft Nadasch benannt. Die alte Eisgrube und der 200 Jahre alte Weinkeller des Dorfes wurden am 5. Dezember eingeweiht. Bis Juni 2010 sollen noch die Schnapsfabrik und eine alte Mühle renoviert werden. Christina Arnold besuchte die Ortschaft und sprach zuerst mit dem Bürgermeister von Nadasch, Dr. Franz Wekler.
Share | Christina Arnold, Nadasch, 05.12.2009 |
Autobahn in Vorbereitungsphase |
Mehrere Infrastrukturprojekte wurden um den rumänischen Nationalfeiertag vom 1. Dezember eingeweiht. Die Umgehungsstraße bei Temeswar und die Landstraße Temeswar-Lugosch wurden am Mittwoch dem Verkehr frei gegeben. Die Umgehungsstraße verfügt über 3 Überführungen und 5 Kreuzungen. Die Arbeiten starteten 2002 und sollten 2004 beendet werden. Ende 2006 wurde der Vertrag gekündigt und eine neue Ausschreibung organisiert. Die Kosten lagen bei 15 Millionen Euro. Die Umgehungsstraße mißt 12 Kilometer und bietet eine Alternative für den Transitverkehr auf der Strecke Bukarest – serbische Grenze über Hatzfeld bzw. ungarische Grenze über Tschanad oder Arad. --- Auch die Arbeiten an der Autobahn als Umgehungsstraße bei Arad schreiten voran. Am vergangenen Freitag wurde eine Brücke über die Marosch eingeweiht, die für den Warentransport an der Autobahnbaustelle dienen soll. Adi Ardelean war dabei und sprach mit den Vertretern der Firma, die mit dem Bau der Autobahnstrecke beauftragt wurden.
Share | Adrian Ardelean, Arad, 02.12.2009 |
Geschichte und Geschichten |
Das Deutsche Kulturzentrum Temeswar veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Carturesti und mit Unterstützung des Goethe-Instituts Bukarest die Dokumentarfilmreihe „Geschichte und Geschichten”. Gezeigt wurden an drei Abenden Dokumentarfilme, die nach der Wende entstanden sind und sich mit dem tiefgreifenden Wandel in Rumänien und Deutschland, und den Spuren, die er hinterlassen hat, filmisch auseinandersetzen. In allen drei Produktionen entfaltete sich das Spannungsverhältnis von historischem Ereignis und Filmproduktion auf ganz andere Art und Weise. Die Filme dokumentieren auf verschiedenen Ebenen, wie das Medium Film selbst zum heimlichen Protagonisten der Geschichte wird. Astrid Weisz sprach mit der Kulturreferentin des Deutschen Kulturzentrums Temeswar Karina Gheorghe:
Share | Astrid Weisz, Temeswar, 02.12.2009 |
Pipatschfest in Temeswar |
Die schwäbische Weltsproch, wie die Banater Mundart von den Mundartsprechenden liebvoll genannt wird, hat seit 40 Jahren einen festen Platz innerhalb der „Pipatsch“ in der deutschen Banater Zeitung. Dieses 40.te Jubiläum der Pipatsch wurde gestern im Temeswarer Adam Müller Guttenbrunn Haus von zahlreichen Lesern gefeiert. Hannelore Neurohr war dabei.
Die erste Ausgabe der Pipatsch erschien am 9.November 1969. Es handelte sich um eine Mundartausgabe in 4 Seiten , die danach jeden Monat herausgegeben wurde. Initiator war der damalige Chefredakteur Nikolaus Berwanger , in der Pipatsch als Sepp Zornig bekannt. Ihm zur Seite standen Ludwig Schwarz, Hans Kehrer und Jakob Vorberger. Berwanger und sein Team hatten die Notwendigkeit der Förderung und Pflege der schwäbischen Mundart erkannt und mit der Pipatsch viele Leser erreicht. Zudem konnten durch die Mundart in der damaligen kommunistischen Zeit Dinge geschrieben werden, die die Zensur im Hochdeutschen nie zugelassen hätte. Im Laufe der Jahre hatte die Pipatsch dann zahlreiche Mitarbeiter. Helen Alba ist seit 1992 mit einer Unterbrechung von 5 Jahren für die Zusammenstellung der Pipatsch zuständig . Sie liest heute 4 Texte, die in der Pipatsch in den jeweils 4 Jahrzehnten erschienen sind. Eine Aufzeichung von Hannelore Neurohr:
Share | Hannelore Neurohr, Temeswar, 24.11.2009 |
Banater Kirchenmusik im Kommunismus |
Share | Hannelore Neurohr, Temeswar, November 2009 |
Vor der Wende verboten |
(Auch) in der stalinistisch-inspirierten Diktatur Rumänien sollte es in der 1960er etwas liberaler zugehen. So war es nicht unüblich, dass über bis dato verbotene Themen gesprochen wurde – wie beispielsweise Yoga. Jedoch nicht lange. Alex Sterescu berichtet.
Share | Alex Sterescu, Bukarest, November 2009 |
Rumänische Wahlen im Ausland |
Die gestrigen Presidentschaftswahlen und das Referendum bezüglich der Parlamentsreduzierung wurden auch außerhalb des Landes durchgeführt. Das rumänische Außenministerium organisierte 294 Wahllokale weltweit. Diese waren zwischen 7 und 21 Uhr Ortszeit offen. Das heißt, dass nach rumänischer Zeit der Wahlvorgang über 35 Stunden verlief, am Samstag um 20 Uhr in Neuseeland begannen und heute-früh um 7 Uhr an der Westküste der USA beendet wurde. Auch in Deutschland waren die rumänischen Staatsbürger bei den Wahlurnen erwartet. Adi Ardelean besuchte das Lokal in Berlin und erkundigte sich über die rumänischen Wahlen im Ausland.
Share | Adrian Ardelean, Berlin, 22.11.2009 |
HerbstWinterTreffen FunkForum |
Grenzüberschreitende und medienübergreifende Zusammenarbeit, gemeinsame politische Interessenvertretung in Minderheitenfragen und eine medien-bewußt-orientierte Jugend. Die deutschsprachigen Redakteure aus Rumänien, Ungarn, Serbien und Kroatien kamen am ersten Wochenende des Monats Dezember in Fünfkirchen/Pécs zusammen. Das war das halbjährige Treffen und zugleich Mitgliederversammlung des Medienvereins FunkForum. Neben den Rundfunk- und Fernsehnjournalisten wurden diesmal auch Vertreter der Printmedien eingeladen, an der deutschsprachigen Zusammenarbeit im Medienbereich mitzumachen. Adi Ardelean war als Vorsitzender des FunkForums dabei und berichtet.
Share | Adrian Ardelean, Fotos Zoltan Pazmany, Fünfkirchen, 3.-6.12.2009 |
Neue Premiere im Deutschen Staatstheater Temeswar |
Das deutsche Staatstheater Temeswar schließt das Jahr mit einer ganz besonderen Komödie ab. Spielleiter Zeno Stanek, welcher 2001 am DSTT das Stück „Sibirien“ inszenierte, möchte mit seiner neuesten Inszenierung „Komödie im Dunkeln“ die Zuschauer nicht nur amüsieren sondern sie letztendlich auch bewegen. Das Stück des Dramatikers Peter Shaffer passt dafür wie die Faust aufs Auge und mit einem Ensemble bestehend aus Peter Papakostidis, Olga Török, Dana Borteanu, Dirk Linke, Horia Sãvescu, Daniela Török, Radu Vulpe und Viorel Suciu können sich die Zuschauer am Samstag abend auf eins ein halb Stunden Unterhaltung freuen. Robert Tari hat mit dem Spielleiter gesprochen und Eindrücke von den Proben gesammelt.
Share | Robert Tari, Temeswar, 09.12.2009 |
Hinweise aus der Rechtspraxis - Das Insolvenzverfahren |
Das gesamte Jahr 2009 stand unter dem Zeichen der Wirtschaftskrise. Heute, zum Jahresabschluss wollen wir ein Thema behandeln, das immer noch aktuell ist, undzwar das Insovenzverfahren.
Insolvenz kommt aus dem Lateinischen insolvens, was soviel wie „nicht-lösend“ bedeutet, hier im Sinne von: „Schuldscheine nicht einlösen könnend“. In Österreich und in der Schweiz, aber auch umgangssprachlich in Deutschland ist der Begriff als Konkurs bekannt – vom Lateinischen concursus was soviel bedeutet wie ‚Zusammenlauf‘ nämlich der Gläubiger zur gerichtlichen Teilung des Vermögens eines Schuldners. Beide Begriffe bezeichnen die Situation eines Schuldners, seine Zahlungs-verpflichtungen gegenüber dem Gläubiger nicht erfüllen zu können. Die Insolvenz ist gekennzeichnet durch akute Zahlungs-unfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit bzw. mangelnde Liquidität oder Über-schuldung. Mit dieser Situation sehen sich derzeit zahlreiche Unternehmen konfrontiert, sei es al Druckmittel seitens eines oder mehrerer Gläubiger oder als allerletzte Möglichkeit, ein Unternehmen vor dem endgültigen Aus zu bewahren.
Was man rechtsmäßig unter Insolvenzverfahren versteht, wie man so ein Verfahren auslöst und wie man sich dagegen währen kann – das erfuhr Adi Ardelean von den Anwälten der Temeswarer Kanzlei Hategan. Koordinierende Rechtsanwältin Alice Serban gibt Auskunft.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 10. Dezember 2009 |
DAAD-Alumni-Verein in Temeswar |
Der Deutsche Akademeische Auslandsdienst (DAAD) hat auch in Temeswar einen Alumni-Verein, also einen Zusammenschluss seiner ehemaligen Stipendiaten. Die Aktivität des Vereins (ADAADA) begann Anfang 2000. Veranstaltungen gab es noch 2002. Nach einer nun 7 jährigen Pause gab es am 4. Dezember 2009 ein Erneuererungstreffen. Es gab sowohl Vorträge als auch Zeit für Kennenlernen und Austauschen. Außerdem informierten die Veranstalter, welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem DAAD die Alumnis haben. Hören Sie zu diesem Thema einen Beitrag von Astrid Weisz.
Share | Astrid Weisz, Temeswar, 4.12.2009 |
50.000.000 Euro Neuinvestition in Temeswar |
Der europäische Konzern Continental baut in Temeswar aus. Die Geschäftsführung der Zentralstelle in Hannover, Deutschland, gab ihre Zustimmung für die Weiterführung der Investition in Rumänien. In Temeswar werden in den kommenden 3 Jahren 50 Millionen Euro in das Projekt investiert, das vor gerade 10 Jahren gestartet wurde. Zu diesem Thema organisierte die Geschäftsführung der Temeswarer Niederlassung eine Pressekonferenz. Adi Ardelean war dabei.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 02.12.2009 |
Volkstanzworkshop in Temeswar |
Der Erhalt von schwäbischen Traditionen ist dem Trachtenverein „Banater Rosmarein“ sehr wichtig. Damit die alten Traditionen nicht vergessen werden, muss vor allem der Nachwuchs für die alten Volkstänze begeistert werden. Diese lassen sich schnell begeistern, was die Hänschenkleingruppe seit Jahren beweist. Nun möchte man den Erfolg mit Seminaren auch in anderen Schulen des Banats wiederholen. Beim Tanzseminar am Wochenende im Adam Müller Guttenbrunn Haus kamen 30 Grundschullehrerinnen und Erzieherinnen zusammen, nicht nur um die alten Tanzschritte zu lernen, sondern auch wie man den Kindern die Tanzschritte beibringt. Robert Tari berichtet.
Share | Robert Tari, Temeswar, 01.12.2009 |
Rolf Maruhn auf neuen Posten in Berlin |
Share | Astrid Weisz, Temeswar, 30. November 2009 |
Eurothalia in Temeswar |
Das Deutsche Staatstheater Temeswar in diese Jahr veranstaltet zum ersten Mal das Theaterfestival „Eurothalia“ in Temeswar. Wie se es bei uns schon vielleicht gehört haben ist dieses Theaterfestival in vollem Gange. Der Pressereferent des Theaters schreibt, das Festival verstünde sich als Plattform aktueller Strömungen im Theater und sei bemüht, zur Intensivierung des Künstleraustausches und der Förderung aktueller Theaterformen beizutragen. Besonderer Schwerpunkt bei der Auswahl der Darbietungen wurde in diesem Jahr auf Interefrenzen und den interkulturellen Dialog gelegt. Namhafte Spielleiter unterschiedlicher Generationen wie Alexandru Dabija, Radu Afrim, Radu Alexandru Nica, aber auch Grigore Gonþa, Szabó K. István oder Sorin Militaru, sind auf dem diesjährigen Festival vertreten. Über die Eröffnung des Festivals und das mehrsprachig aufgeführte Stück Nathan der Weise berichtet heute Astrid Weisz.
8 Tage, 8 Stücke und viel Applaus – das erste organisierte Theaterfestival des Deutschen Staatstheaters ging am Sonntag Abend mit viel Beifall zu Ende. Eingeladen wurden von den ganz großen Theaterensembles bis hin zu den ganz jungen. Das Festival Eurothalia wurde als Plattform für aktuelle Strömungen im Theater beschrieben. Am Sonntag abend fing und endete das letzte Festivalstück – stumm. Das unabhängige Tanztheaterprojekt von Baczo Tünde „...Before the End and After...“ bereicherte die Festivalwoche mit Bewegungstheater, was selten in Temeswar zu bestaunen ist. Robert Tari berichtet.
Share | Astrid Wesiz und Robert Tari, Temeswar, 15.-22.11.2009 |
Festival an der Arader Philharmonie |
Die Philharmonie der Stadt Arad lud in diesem Monat zur 4. Auflage des Festivals für Wiener Musik ein. Die diesjährige Auflage steht im musikalischen Zeichen des österreichischen Komponisten Joseph Haydn anläßlich dessen 200. Todestag. Das Festival begann am 15. November und endet am 28.sten. Die Schirmherrschaft übernam auch heuer die österreichische Botschaft in Bukarest. Einzelheiten erfuhr Hannelore Neurohr von der Leiterin der Arader Philharmonie, Rodica Talmaciu.
Share | Hannelore Neurohr, Arad, 11.11.2009 |
Medienkonferenz in Berlin |
Das Verhältnis zwischen deutschen Minderheitenorganisationen und ihren Trägern, den Inhabern sollte durch ein Kennenlern- Austausch und Fortbildungsseminar in Berlin gestärkt werden. Das Institut für Auslandbeziehungne aus Stuttgart veranstaltete letzte Woche diesen Workshop, an dem sich Zeitungsmacher, Rundfunkjournalisten oder Fernsehreporter zusammen mit ihren Herausgebern trafen um über Chancen und Perspektiven der Minderheitenmedien zu beraten und sich etwas mehr Management-Wissen anzueignen. Es ist dies ein Folgeseminar zu einer ähnlichen Veranstaltung Anfang dieses Jahres. Die Teilnehmer kamen aus Russland, Polen, Tschechien, Ungarn und aus Rumänien. Finden neuer Medienangebote aber auch die Vernetzung der Redaktionen unter sich wurden angestrebt. Astrid Weisz berichtet.
Share | Astrid Weisz, Berlin, 18.-21.11.2009 |
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