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deutschsprachiger Redaktionen aus Rumänien, Ungarn, Serbien und Kroatien

Vom Gefängnisstatisten zum Leinwandsuperstar und zurück

Ein eher unwichtiges Verbrechen sorgte in diesem Monat für Schlagzeilen: Ein Darsteller aus dem rumänischen Film „Wenn ich pfeifen möchte, dann pfeife ich“, der während der Dreharbeiten noch zu den Insaßen einer Haftanstalt zählte und danach in die Freiheit kam, wurde bei einem Wohnungseinbruch ertappt und landete erneut hinter Gittern. Die komplizierte Welt des Strafvollzugs hat bereits in der Vergangenheit viele Filmemacher inspiriert. So auch den rumänischen Regisseur Florin Serban. In seinem Debüt-Film spielen echte Strafgefangene mit - und das mit Erfolg. Der Film erhielt vor kurzem bei den Festspielen in Berlin den Silbernen Bären und den Alfred-Bauer-Preis für neue Perspektiven der Filmkunst. Inzwischen haben die meisten Statisten ihre Freiheitsstrafen verbüßt und sind wieder frei, mit Ausnahme der Rezidivisten und der Schwerverbrecher. Alex Sterescu hat zwei von ihnen im Gefängnis besucht.
04.27. Strafvollzug  



Share Alex Sterescu, Bukarest und Craiova, April 2010

Die letzten Tage der Ceausescus

20 Jahre danach wird in Rumänien der Revolution auf ganz verschiedene Weise gedacht: mit offiziellen Reden oder mit Gedenkgottesdiensten. Die Aufarbeitung der Diktatur, wie des Geheimdienstes Securitate, ist immer noch nicht weit fortgeschritten. Das belegt auch ein aktueller Artikel in der rumänischen Tageszeitung Evementul Zilei. Eine andere Form des Gedenkens, vor allem aber der historischen Aufarbeitung, wählte der schweizer Theater-Regisseur Milo Rau. Er brachte auf die Bühne die letzten Tage der Diktatorenfamilie, die genau am Heiligen Abend vor 20 Jahren hingerichtet wurde. Felix Hügel von Radio Rumänien International konnte dabei sein, als der Nicolae und Elena Ceausescu auf der Theaterbühne wieder auferstanden sind.

Theater Bukarest  



Share Felix Hügel, Bukarest, Dezember 2009

Deutsche Kulturwoche

Die Deutsche Kulturwoche findet vom 1. bis zum 9. November in Bukarest statt. Anlass ist der 20. Jahrestag seit dem Fall des Eisernen Vorhangs in Europa. Die Kulturtage werden von der Deutschen Botschaft in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Bukarest organisiert. Susanne Hessmann von der deutschen Auslandsredaktion des Rumänischen Rundfunks berichtet.

Veranstaltungen Bukarest  



Share Susanne Hessmann, Bukarest, 04.11.2009

Mittelalterliches Kronacher-Festival in Hermannastadt


09. Kronacher in Herrmanstadt  



Share Benjamin Weisser, Hermannstadt, September 2009

Wasser in Rumänien


Wasser_RO  



Share Alex Sterescu, Bukarest, Juli 2009

Improvisationstheater in Bukarest


06. RRI - Improvisationstheater Bukarest  



Share Simona Mihalache, Bukarest, Juni 2009

Heimattage der Banater Schwaben in Temeswar


Heimattage  



Share Alex Sterescu, Temeswar, Mai 2009

Vor der Wende verboten

(Auch) in der stalinistisch-inspirierten Diktatur Rumänien sollte es in der 1960er etwas liberaler zugehen. So war es nicht unüblich, dass über bis dato verbotene Themen gesprochen wurde – wie beispielsweise Yoga. Jedoch nicht lange. Alex Sterescu berichtet.

Yoga in Rumaenien  



Share Alex Sterescu, Bukarest, November 2009

Das Auto – ein Statussymbol für Rumänen


Automarkt  



Share Florin Lungu, Bukarest, Oktober 2009

Auf den Spuren des "Goldenen Hirschen"


Eine Tour durch Kronstadt  



Share Benjamin Weisser, Kronstadt, August 2009

Bildung in Rumänien


06. RRI - Bildung in RO  



Share Alex Sterescu, Bukarest, Juni 2009

Der Wirtschaftskrise auf der Spur... im Supermarkt


Wirtschaftslage_RO  



Share Catalin Gagiu, Bukarest, Juni 2009
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