Onlineplattform deutschsprachiger Medien aus Mittel- und Südosteuropa |
Liebe Besucher,
An dieser Stelle finden Sie eine Übersicht deutschsprachiger Medieninhalte aus Mittel- und Südosteuropa. Vielen Dank für Ihren Besuch und schauen Sie demnächst wieder vorbei!
Share | Das Funkforumteam, Temeswar, 2009 |
Banat-JA Kulturprogramm auf der Freilichtbühne in Arad |
Share | Adrian Ardelean, Arad, Januar 2010 |
Highlights des Jahres 2010 in Fünfkirchen/Pécs |
Europäische Kulturhauptstädte sind in diesem Jahr die bundesdeutsche Ortschaft Essen mit ihrem umliegenden Ruhrgebiet, die türkische Metropole Istanbul und die ungarische Stadt Fünfkirchen/Pécs. Die westrumänische Stadt Arad ist eine der Partnerstädte von Pécs und wird im Laufe des Jahres mit mehreren Veranstaltungen in der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 present sein. Das Programm des Europäischen Kulturhaptstadtjahres wird in Fünfkirchen/Pécs am Sonntag, den 10. Januar, ofiziell eröffnet. Die Vorberaitungen dafür begannen schon am Freitag, wie die Marketingmanagerin der Europäischen Kulturhauptstadt Fünfkirchen/Pécs 2010, Gabriela Schmidt, unserem Kollegen Adrian Ardelean gegenüber erklärte.
Share | Adrian Ardelean, Fünfkirchen/Pécs, 30.12.2009 |
Deutschsprachiger Wirtschaftsclub Banat – Rückblick und Perspektiven |
Rumänien hat die Wirtschaftskrise noch nicht überstanden. Experten warnen: 2010 wird die Krise in Rumänien erst so richtig schlimm und ihren Höhepunkt erfahren. 2009 war kein leichtes Jahr gewesen. Die Wirtschaftskrise hat dem Land schwer zu schaffen gemacht. Die Auswirkungen waren für viele spürbar: Arbeitslosigkeit, Unternehmen die Konkurs anmeldeten, und der soziale Abstieg für Viele. Doch so hart die Wirtschaftskrise auch manche getroffen hat, ist keine Spur davon beim deutschsprachigen Wirtschaftsclub Banat zu sehen. Es war ein sehr aktives Jahr für den Geschäftsverein und der Club konnte sogar einen kleinen aber bedeutenden Wachstum 2009 erfahren. Welche Projekte und Pläne für 2010 anstehen und ob der Wirtschaftsclub von den schlechten Prognosen etwas zu befürchten hat, erfuhr vom Vorsitzenden des Wirtschaftsclubs Peter Hochmuth mein Kollege Robert Tari.
Share | Robert Tari, Temeswar, Dezember 2009 |
Doppelevent beim Arader Waterhouse |
Das europäische Geschäftszentrum Waterhouse in Arad beherbergte in diesem Monat ein doppeltes Event: eine Gemäldevernissage unter dem Motto „Arad und nicht nur“ sowie die ofizielle Eröffnung des hauseigenen 4-Stere-Restaurants. Die Büroabteilung des Gebäudeensambles wurde bereits im Sommer eingeweiht. Hier haben ihren Sitz die beiden Unternehmen, die die Autobahnstrecke Arad By-pass bauen: die Spanier von FCC und die Österreicher von PORR sowie das Verwaltungsbüro des rumänischen Verkehrsministeriums, das für diese Infrastrukturarbeit zuständig ist. Gastgeber des doppelten Kultur- und Gurméevents war der Eigentümer des Gebäudes Tudor Caracioni, Geschäftsführer benachbarten Contor-Gruppe. Die Gemäldeausstellung vernissierte der Kunstkritiker Dan Lazarescu mit freundlicher Übersetzung ins Deutsche von Peter Hügel, dem Direktor des Arader Kreismuseums. Adi Ardelean war beim Event dabei, machte folgede Aufnahmen und sprach anschließend mit Projektinitiator Tudor Caraciuni.
Share | Adrian Ardelean, Arad, Dezember 2009 |
Tipps für Last-Minute-Geschenke |
Weihnachten ist das Fest der Geschenke. Jedes Jahr bedeutet das eine Menge Stress. Das Gesicht der Beschenkten, wenn sie die Geschenke schließlich wäre eigentlich unbezahlbar. Doch was tun, wenn das mit den Geschenken einem viel zu spät einfällt und auf dem letzten Drücker noch schnell etwas einkaufen muss. Robert Tari hat für sie 5 kurze Tipps, wie man in der allerletzten Sekunde, doch noch die Lieben mit Geschenken überraschen kann.
Share | Robert Tari, Temeswar, 22.12.2009 |
Adventsfest in Arad |
Das Arader Deutsche Forum und die Jugendorganisation Banat-JA nahmen den 4. Advent zum Anlass für die jährliche Adventsfeier. Diese fand, wie gewöhnlich, im ungarischen Jelen-Haus statt. Adi Ardelean war dabei, machte folgende Aufzeichnungen und sprach mit dem Vorsitzenden des Deutschen Forums in Arad, Prof. Michael Szellner.
Share | Adrian Ardelean, Arad, 20.12.2009 |
Advent und Weihnachten in Neppendorf |
Ein Advents- und Weihnachts-Beitrag kommt von Radio Neumarkt. Imola Macavei ist den Bräuchen der Gemeinde Neppendorf in Kreis Sibiu/Hermannstadt nachgegangen. Vom Ortspfarrer, Dechant Dietrich Galter, erfuhr sie, wie die Tradition vom 1. Advent bis zum Silvesterabend bei den Siebenbürger Sachsen einmal war und was heute daraus noch gepflegt wird oder gepflegt werden könnte.
Share | Imola Macavei, Neppendorf, Dezember 2009 |
Neur Bilderband über Temeswar erschienen |
Temeswar/ Timisoara – Perle des Banats – ist der Titel des neuesten Fotoalbums über die stadt an der Bega. In Hardcover beim Wort-Welt-Bild Verlag in München gedruckt umfasst daas Buch rund 350 farbaufnahemn aus der Stadt. Die Bilder machte der deutsche Fotograf Martin Eichler, für die Texten zeichnen der Leiter des Banater Museums in Temeswar Dan Leopold Ciubotariu und Martin Rill von Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm. Im Beisein von Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu, dem Agbeorndeten der deutschen Minderheit in Rumänien Ovidiu Gant, dem Konsul der BRD in Temeswar Klaus Brennecke und vieler hochrangiger Persönlichkeiten stellte Martin Rill den Bild Band Temeswar/ Timisoara – Perle des Banats am Samstag in Temeswar vor. Mit ihm sprach anschließend Astrid Weisz.
Share | Astrid Weisz, Temeswar, 19.12.2009 |
Die letzten Tage der Ceausescus |
20 Jahre danach wird in Rumänien der Revolution auf ganz verschiedene Weise gedacht: mit offiziellen Reden oder mit Gedenkgottesdiensten. Die Aufarbeitung der Diktatur, wie des Geheimdienstes Securitate, ist immer noch nicht weit fortgeschritten. Das belegt auch ein aktueller Artikel in der rumänischen Tageszeitung Evementul Zilei. Eine andere Form des Gedenkens, vor allem aber der historischen Aufarbeitung, wählte der schweizer Theater-Regisseur Milo Rau. Er brachte auf die Bühne die letzten Tage der Diktatorenfamilie, die genau am Heiligen Abend vor 20 Jahren hingerichtet wurde. Felix Hügel von Radio Rumänien International konnte dabei sein, als der Nicolae und Elena Ceausescu auf der Theaterbühne wieder auferstanden sind.
Share | Felix Hügel, Bukarest, Dezember 2009 |
Zeitzeugen der Revolution von 1989 in Rumänien |
Was hast Du im Dezember 1989 gemacht? Das ist eine Fragem die Schüler der Temeswarer Nikolaus-Lenau-Schule Eltern, Verwandten, Freunden oder Bekannten gestellt haben, um von Zeitzeugen mehr über die rumänische Revolution zu erfahren. Die Schüler selbst sind jetzt um die 16 Jahre alt und haben von der Revolution meißt nur aus den Medien etwas gehört. Das Projekt der deutschen Spezialabteilung gewährt aber nicht nur den Schülern ganz besondere Einblicke in die Geschehnisse vom Dezember 1989, sondern auch interessierten Lesern, denn die Zeitzeugeninterviews wurden auf Deutsch und Rumänisch in einem Buch zusammnegefasst. Vorgestellt wurde der Band am Freitag im Bürgermeisteramt der Stadt Temeswar. Eine Präsentation ihrer Arbeit gaben die Schüler der nun 10.ten Mathe-Info- und Sozialwissenschaftenklasse am Donnerstag im Festsaal des Nikolaus Lenau Lyzeums. Astrid Weisz berichtet.
Was die Revolution von 1989 für Rumänien bedeutet hat, das können spätestens nach dem letzten Clubtreffen auch die deutschen Wirtschaftsleute aus der Region besser nachvollziehen. Die Wende brachte nicht nur soziale, politische und kulturelle Veränderungen, sondern auch wirtschaftliche. Darüber wurde allerdings nicht debattiert. Eher ein retrospektiver, geschichtlicher Abend ist es geworden. Moderiert und übersetzt von dem ADZ-BZ-Journalisten Werner Kremm, stellten Zeitzeugen und Historiker die Ereignisse vor, welche zum Sturz des kommunistischen Regimes geführt haben. Robert Tari war dabei.
Share | Astrid Weisz, Robert Tari, Temeswar, Dezember 2009 |
Eröffnung - Deutsche Kulturregion Alpen-Donau-Karpaten 2010 |
Die deutschen Gemeinschaften aus Rumänien, Ungarn, Serbien und Kroatien treten gemeinsam auf und ihnen schließen sich noch die Deutschen aus Südtirol, Italien, an. Das passiert während des gesamten Jahres 2010 innerhalb des Projekts „Deutsche Kulturregion Alpen-Donau-Karpaten“. Die Initiative ist ein Anlaufprojekt des Europäischen Kulturhauptstadtjahres 2010 in Fünfkirchen/Pécs.
Share | Text: Adrian Ardelean, Fotos: Marian Ivascu, Fünfkirchen/Pécs, 27.12.2009 |
Europäische Kulturhauptstadt 2010 |
Noch ein Paar Tage und die ungarndeutsche Stadt Fünfkirchen/Pécs wird Kulturhauptstadt Europas 2010 nebst dem bundesdeutschen Ruhrgebiet und der türkischen Stadt Istanbul. Die Eröffnung ist am 10. Januar. Zurzeit ähnelt aber Pécs einer riesigen Baustelle. Viele Bewohner stellen sich die Frage, ob die Bauten auch rechtzeitig fertig sein werden, aber auch wie das Programm aussehen wird. Christian Erdei hat sich die Vorbereitungen in Pécs angeschaut.
Share | Christian Erdei, Fünfkirchen, Dezember 2009 |
Behutsame Erneuerung der Temeswarer Altbauquartiere |
Das Projekt „Behutsame Erneuerung der Temeswarer Altbauquartiere“ reichte mit dem Jahresabschluss 2009 sein planmäßiges Ende. Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GTZ leitete dieses Projekt vor 3 Jahren in Zusammenarbeit mit der Temeswarer stadtverwaltung ein. Einen Rückblick auf die 3-jährige Tätigkeit des GTZ-Büros in Temeswar erstellte Büroleiter Jochen Gauli im Gespräch mit Adi Ardelean.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 29.12.2009 |
Schaufenster in Rumänien |
Die Schaufenster sind die Augen der Gebäude. Sie beinhalten Elemente, die eine wichtige Rolle in das Gestaltungsbild der Fassaden spielen. Bei der Rennovierung von alten Gebäuden ist es daher äußerst wichtig, die arhitektonischen Elemente beizubehalten und die Schaufenster behutsam zu erneuern. Eine Publikation, die den Arhitekten debei helfen soll, erstellte die bundesdeutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GTZ in Zusammenarbeit mit der Temeswarer Stadtverwaltung. Die Broschüre „Schaufenster in Rumänien“ wurde Mitte Dezember beim Koordinationsbüro für Erneuerung der Altbauquartiere in Temeswar vorgestellt. Adi Ardelean war debei und sprach mit den beiden Autoren.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, Dezember 2009 |
Weihnachten in Bokschan |
In aller Welt ist der Monat Dezember einer der schönsten und feierlichsten Monate des Jahres, denn es ist der Monat mit den meisten Feiertagen: Nikolaus, Weihnachten und Neu Jahr. Ein Monat des Jahres wo es in allen Stuben nach frischem Gebäck, heissem Glühwein oder Orangen riecht. Ein Monat der eine wohlig warme Stimmung in jedes Haus und jede Familie bringt. Weihnachten, ein Fest auf der ganzen Welt, doch jede Menge unterschiedliche Bräuche. Sei es Bräuche die mit der Vorweinachtszeit, mit den Vorbereitungen für die Weihnachstfeier oder mit den verschiedenen Gerichten zusammenhängen, jeder pflegt Diese auf seine ganz spezielle Weise. Professor Ada Lovasi aus Bockschan erzählte unserem Kollegen Gerhard Chwoika von Radio Reschitza, wie früher Weihnachten in ihrer Familie gefeiert wurde.
Share | Gerhard Chwoika, Bokschan, Dezember 2009 |
Adventskonzert in Temeswar |
Feierliche Adventsstimmung herrschte am 3. Adventssonntag im Temeswarer Dom. Das Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Temeswar und das Bischöfliche Ordinariat luden am dritten Adventssonntag zum traditionellen Weihnachtskonzert ein. Auf dem Programm standen Händels Dettinger Te Deum sowie Weihnachtslieder. Adi Ardelean berichtet.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 13.12.2009 |
Der Nikolaus in Ungarn |
Die Kinder in Ungarn haben es gut im Dezember. Sie werden nicht nur vom Christkind zu Weihanchten bescherrt, sondern kriegen auch am 6. Dezember Geschenke. Ein alter Mann mit einem langen weissen Bart in einem roten Mantel bringt für die braven Kinder Süssigkeiten, Obst oder kleinere Geschenke. Für die bösen Kinder ist manchmal eine Rute dabei. Nikolaus heisst der Mann, der so viel Gutes für die Kinder tut. Doch das war nicht immer so. Denn während des Sozialismus durfte mann nicht vom Heilgien Nikolaus sprechen, sondrn vom Tél-apó, also einem Wintermann. Trotz Bemühungen des alten Regimes konnte der Brauch des Nikolaus erhalten bleiben, Wieso? Die Antwort darauf suchte Christian Erdei und besuchte dafür eine Familie in Fünfkirchen/Pécs.
Share | Christian Erdei, Fünfkirchen, 6.12.2009 |
Deutscher Botschafter auf Antrittsbesuch |
Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Rumänien, Andreas von Mettenheim, unternahm vergangene Woche seinen Antrittsbesuch in Temeswar. Er trat am 2. September dieses Jahres sein Amt in Bukarest an und das war seine erste Dienstreise in den Westen des Landes. Über sein Besuchsprogramm in Temeswar berichtet Adi Ardelean.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 18.12.2009 |
Lesung zum Thema "Rumänische Revolution von 1989" |
20 Jahre waren es diese Woche, seitdem die Temeswarer auf die Straße gegangen sind und gegen die kommunistische Diktatur gekämpft haben. Viele haben dafür mit dem Leben bezahlt. Eine ganze Reihe von Veranstaltungen ist diesen umbruchbringenden Tagen im Dezember 1989 gewidmet. Das Deutsche Staatstheater Temeswar hat bereits Ende November eine Lesung dargeboten, betitelt „Die Sehnsucht namens Freiheit“ mit Texten über die Revolution. Sie wurde sowohl in Temeswar, als auch in mehreren bundesdeutschen Städten gehalten. Idee und Konzept stammen vom Theaterintendaten Lucian Varsandan. Es tragen vor die Schauspieler Ioana Iacob, Alex Halka und Andreea Nistor. Hören Sie nun Auszüge aus der Lesung in Temeswar.
Share | Radio Temeswar, Dezember 2009 |
Die rumänische Revolution in den deutschen Medien |
Am 17.ten Dezember 1989 fielen die ersten Schüsse in Temeswar. Es gab die ersten Opfer der Revolution. In Deutschland wusste man das vor genau 20 Jahren gar nicht. Dort trafen die Informationen über die Unruhen in Rumänien erst Tage später, am 22.ten Dezember ein. Es waren die Informationen, die der öffentlicht-rechtliche Sender aus Bukarest ausstrahlte, die das Bild prägten, das sich die deutschen Medien über die Revolution zu erst machten. Was das für ein Bild war, erzählt der Journalist Ernst Meinhardt von der Deutschen Welle Bonn, damals RIAS-Redakteur. Mit ihm sprach Astrid Weisz.
Share | Astrid Weisz, Temeswar, 17.12.2009 |
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