Onlineplattform deutschsprachiger Medien aus Mittel- und Südosteuropa |
Liebe Besucher,
An dieser Stelle finden Sie eine Übersicht deutschsprachiger Medieninhalte aus Mittel- und Südosteuropa. Vielen Dank für Ihren Besuch und schauen Sie demnächst wieder vorbei!
Share | Das Funkforumteam, Temeswar, 2009 |
Autobahn in Vorbereitungsphase |
Mehrere Infrastrukturprojekte wurden um den rumänischen Nationalfeiertag vom 1. Dezember eingeweiht. Die Umgehungsstraße bei Temeswar und die Landstraße Temeswar-Lugosch wurden am Mittwoch dem Verkehr frei gegeben. Die Umgehungsstraße verfügt über 3 Überführungen und 5 Kreuzungen. Die Arbeiten starteten 2002 und sollten 2004 beendet werden. Ende 2006 wurde der Vertrag gekündigt und eine neue Ausschreibung organisiert. Die Kosten lagen bei 15 Millionen Euro. Die Umgehungsstraße mißt 12 Kilometer und bietet eine Alternative für den Transitverkehr auf der Strecke Bukarest – serbische Grenze über Hatzfeld bzw. ungarische Grenze über Tschanad oder Arad. --- Auch die Arbeiten an der Autobahn als Umgehungsstraße bei Arad schreiten voran. Am vergangenen Freitag wurde eine Brücke über die Marosch eingeweiht, die für den Warentransport an der Autobahnbaustelle dienen soll. Adi Ardelean war dabei und sprach mit den Vertretern der Firma, die mit dem Bau der Autobahnstrecke beauftragt wurden.
Share | Adrian Ardelean, Arad, 02.12.2009 |
Geschichte und Geschichten |
Das Deutsche Kulturzentrum Temeswar veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Carturesti und mit Unterstützung des Goethe-Instituts Bukarest die Dokumentarfilmreihe „Geschichte und Geschichten”. Gezeigt wurden an drei Abenden Dokumentarfilme, die nach der Wende entstanden sind und sich mit dem tiefgreifenden Wandel in Rumänien und Deutschland, und den Spuren, die er hinterlassen hat, filmisch auseinandersetzen. In allen drei Produktionen entfaltete sich das Spannungsverhältnis von historischem Ereignis und Filmproduktion auf ganz andere Art und Weise. Die Filme dokumentieren auf verschiedenen Ebenen, wie das Medium Film selbst zum heimlichen Protagonisten der Geschichte wird. Astrid Weisz sprach mit der Kulturreferentin des Deutschen Kulturzentrums Temeswar Karina Gheorghe:
Share | Astrid Weisz, Temeswar, 02.12.2009 |
Pipatschfest in Temeswar |
Die schwäbische Weltsproch, wie die Banater Mundart von den Mundartsprechenden liebvoll genannt wird, hat seit 40 Jahren einen festen Platz innerhalb der „Pipatsch“ in der deutschen Banater Zeitung. Dieses 40.te Jubiläum der Pipatsch wurde gestern im Temeswarer Adam Müller Guttenbrunn Haus von zahlreichen Lesern gefeiert. Hannelore Neurohr war dabei.
Die erste Ausgabe der Pipatsch erschien am 9.November 1969. Es handelte sich um eine Mundartausgabe in 4 Seiten , die danach jeden Monat herausgegeben wurde. Initiator war der damalige Chefredakteur Nikolaus Berwanger , in der Pipatsch als Sepp Zornig bekannt. Ihm zur Seite standen Ludwig Schwarz, Hans Kehrer und Jakob Vorberger. Berwanger und sein Team hatten die Notwendigkeit der Förderung und Pflege der schwäbischen Mundart erkannt und mit der Pipatsch viele Leser erreicht. Zudem konnten durch die Mundart in der damaligen kommunistischen Zeit Dinge geschrieben werden, die die Zensur im Hochdeutschen nie zugelassen hätte. Im Laufe der Jahre hatte die Pipatsch dann zahlreiche Mitarbeiter. Helen Alba ist seit 1992 mit einer Unterbrechung von 5 Jahren für die Zusammenstellung der Pipatsch zuständig . Sie liest heute 4 Texte, die in der Pipatsch in den jeweils 4 Jahrzehnten erschienen sind. Eine Aufzeichung von Hannelore Neurohr:
Share | Hannelore Neurohr, Temeswar, 24.11.2009 |
Banater Kirchenmusik im Kommunismus |
Share | Hannelore Neurohr, Temeswar, November 2009 |
Vor der Wende verboten |
(Auch) in der stalinistisch-inspirierten Diktatur Rumänien sollte es in der 1960er etwas liberaler zugehen. So war es nicht unüblich, dass über bis dato verbotene Themen gesprochen wurde – wie beispielsweise Yoga. Jedoch nicht lange. Alex Sterescu berichtet.
Share | Alex Sterescu, Bukarest, November 2009 |
Rumänische Wahlen im Ausland |
Die gestrigen Presidentschaftswahlen und das Referendum bezüglich der Parlamentsreduzierung wurden auch außerhalb des Landes durchgeführt. Das rumänische Außenministerium organisierte 294 Wahllokale weltweit. Diese waren zwischen 7 und 21 Uhr Ortszeit offen. Das heißt, dass nach rumänischer Zeit der Wahlvorgang über 35 Stunden verlief, am Samstag um 20 Uhr in Neuseeland begannen und heute-früh um 7 Uhr an der Westküste der USA beendet wurde. Auch in Deutschland waren die rumänischen Staatsbürger bei den Wahlurnen erwartet. Adi Ardelean besuchte das Lokal in Berlin und erkundigte sich über die rumänischen Wahlen im Ausland.
Share | Adrian Ardelean, Berlin, 22.11.2009 |
Medienseminar in Mediasch |
„Mensch, menschlicher, allzu menschlich“. So lautet das diesjährige Projekt des Fachschaftsberaters der Zentralstelle für Auslandsschulwesen in Rumänien Dr. Rolf Wilaredt. Dabei sollen Medien in den Unterricht miteinbezogen werden und aus diesem Anlass fand ein Medienseminar am vergangenen Wochenende in Mediasch statt, ein kurzes Einführungsseminar für Schüler und Lehrer, die das Medium Radio und das Printmedium stärker in den Unterricht einetzen möchten. Zu den Referenten zählten Raluca Nelepcu und Siegfried Thiel von der Banater Zeitung und Robert Tari, Koordinator des Schulprojekts PausenRadio. Das eintägige Seminar ergründete die Möglichkeiten, den Unterricht durch Medien interaktiver zu gestalten. Robert Tari berichtet.
Share | Robert Tari, Mediasch, 21.11.2009 |
Hinweise aus der Rechtspraxis - Vorabentscheidungen |
Vorabentscheidungen sind im Recht der Europäischen Gemeinschaft Entscheidungen über die Auslegung des EU-Vertrags und über die Gültigkeit und Auslegung der Handlungen der Organe der Europäischen Gemeinschaft, die der Europäische Gerichtshof auf Vorlage durch mitglied-staatliche Gerichte fällt. Sinn des Vorabentscheidungsverfahrens ist es, eine einheitliche Rechtsprechung in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union herbeizuführen. Die mitgliedstaatlichen Gerichte sind an die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs gebunden und müssen gemeinschaftsrechtliche Normen nach dessen Vorgaben auslegen. Wie diese Vorabentscheidungen in Rumänien funktionieren – das erfuhr Hannelore Neurohr von den Anwälten der Temeswarer Kanzlei Hategan. Koordinierende Rechtsanwältin Alina Iosza gibt Auskunft.
Share | Hannelore Neurohr, Temeswar, 12. November 2009 |
Deutscher Komponist in Temeswar |
Der Deutsche Pianist und Komponist Martin Münch konzertierte vor einer Woche in Rumänien. Geboren ist Münch 1961 in Frankfurt. Er studierte Schulmusik und Philosophie in Mainz, danach Komposition bei Wolfgang Rihm an der Musikhochschule Karlsruhe. Der Künstler gibt jährlich an die 30 Konzerte. Er ist als Solist in fast allen Ländern Europas aufgetreten. Konzertreisen führten ihn bis nach Brasilien, Argentinien, Japan und in die USA. Bekannt wurde er durch seine abendfüllenden Interpretationen von Albéniz (gesamte Iberia-Suite), Balakirew und seine 2-tägigen Lecture-recitals über Skrjabin (alle Sonaten). Sein bisher 40 Stücke umfassendes Œuvre reicht von Klavier- über Kammermusik- bis hin zu Orchesterwerken. Martin Münch ist seit 1994 Dozent für Klavier an der Universität Bamberg. Sein Klaviertkonzert in Temeswar erntete stürmischen Applaus. Ein Beitrag von Astrid Weisz
Share | Adtrid Weisz, Temeswar, 18. November 2009 |
Mauerfall Berlin - 20. Jahrestag |
Share | DeutschExpress, Sathmar, November 2009 |
50.000.000 Euro Neuinvestition in Temeswar |
Der europäische Konzern Continental baut in Temeswar aus. Die Geschäftsführung der Zentralstelle in Hannover, Deutschland, gab ihre Zustimmung für die Weiterführung der Investition in Rumänien. In Temeswar werden in den kommenden 3 Jahren 50 Millionen Euro in das Projekt investiert, das vor gerade 10 Jahren gestartet wurde. Zu diesem Thema organisierte die Geschäftsführung der Temeswarer Niederlassung eine Pressekonferenz. Adi Ardelean war dabei.
Share | Adrian Ardelean, Temeswar, 02.12.2009 |
Volkstanzworkshop in Temeswar |
Der Erhalt von schwäbischen Traditionen ist dem Trachtenverein „Banater Rosmarein“ sehr wichtig. Damit die alten Traditionen nicht vergessen werden, muss vor allem der Nachwuchs für die alten Volkstänze begeistert werden. Diese lassen sich schnell begeistern, was die Hänschenkleingruppe seit Jahren beweist. Nun möchte man den Erfolg mit Seminaren auch in anderen Schulen des Banats wiederholen. Beim Tanzseminar am Wochenende im Adam Müller Guttenbrunn Haus kamen 30 Grundschullehrerinnen und Erzieherinnen zusammen, nicht nur um die alten Tanzschritte zu lernen, sondern auch wie man den Kindern die Tanzschritte beibringt. Robert Tari berichtet.
Share | Robert Tari, Temeswar, 01.12.2009 |
Rolf Maruhn auf neuen Posten in Berlin |
Share | Astrid Weisz, Temeswar, 30. November 2009 |
Eurothalia in Temeswar |
Das Deutsche Staatstheater Temeswar in diese Jahr veranstaltet zum ersten Mal das Theaterfestival „Eurothalia“ in Temeswar. Wie se es bei uns schon vielleicht gehört haben ist dieses Theaterfestival in vollem Gange. Der Pressereferent des Theaters schreibt, das Festival verstünde sich als Plattform aktueller Strömungen im Theater und sei bemüht, zur Intensivierung des Künstleraustausches und der Förderung aktueller Theaterformen beizutragen. Besonderer Schwerpunkt bei der Auswahl der Darbietungen wurde in diesem Jahr auf Interefrenzen und den interkulturellen Dialog gelegt. Namhafte Spielleiter unterschiedlicher Generationen wie Alexandru Dabija, Radu Afrim, Radu Alexandru Nica, aber auch Grigore Gonþa, Szabó K. István oder Sorin Militaru, sind auf dem diesjährigen Festival vertreten. Über die Eröffnung des Festivals und das mehrsprachig aufgeführte Stück Nathan der Weise berichtet heute Astrid Weisz.
8 Tage, 8 Stücke und viel Applaus – das erste organisierte Theaterfestival des Deutschen Staatstheaters ging am Sonntag Abend mit viel Beifall zu Ende. Eingeladen wurden von den ganz großen Theaterensembles bis hin zu den ganz jungen. Das Festival Eurothalia wurde als Plattform für aktuelle Strömungen im Theater beschrieben. Am Sonntag abend fing und endete das letzte Festivalstück – stumm. Das unabhängige Tanztheaterprojekt von Baczo Tünde „...Before the End and After...“ bereicherte die Festivalwoche mit Bewegungstheater, was selten in Temeswar zu bestaunen ist. Robert Tari berichtet.
Share | Astrid Wesiz und Robert Tari, Temeswar, 15.-22.11.2009 |
Festival an der Arader Philharmonie |
Die Philharmonie der Stadt Arad lud in diesem Monat zur 4. Auflage des Festivals für Wiener Musik ein. Die diesjährige Auflage steht im musikalischen Zeichen des österreichischen Komponisten Joseph Haydn anläßlich dessen 200. Todestag. Das Festival begann am 15. November und endet am 28.sten. Die Schirmherrschaft übernam auch heuer die österreichische Botschaft in Bukarest. Einzelheiten erfuhr Hannelore Neurohr von der Leiterin der Arader Philharmonie, Rodica Talmaciu.
Share | Hannelore Neurohr, Arad, 11.11.2009 |
Medienkonferenz in Berlin |
Das Verhältnis zwischen deutschen Minderheitenorganisationen und ihren Trägern, den Inhabern sollte durch ein Kennenlern- Austausch und Fortbildungsseminar in Berlin gestärkt werden. Das Institut für Auslandbeziehungne aus Stuttgart veranstaltete letzte Woche diesen Workshop, an dem sich Zeitungsmacher, Rundfunkjournalisten oder Fernsehreporter zusammen mit ihren Herausgebern trafen um über Chancen und Perspektiven der Minderheitenmedien zu beraten und sich etwas mehr Management-Wissen anzueignen. Es ist dies ein Folgeseminar zu einer ähnlichen Veranstaltung Anfang dieses Jahres. Die Teilnehmer kamen aus Russland, Polen, Tschechien, Ungarn und aus Rumänien. Finden neuer Medienangebote aber auch die Vernetzung der Redaktionen unter sich wurden angestrebt. Astrid Weisz berichtet.
Share | Astrid Weisz, Berlin, 18.-21.11.2009 |
Deutsche Kulturregion Europas 2010 |
Fünfkirchen/Pécs wird nächstes Jahr Europäische Kulturhauptstadt nebst Essen und Istanbul. Wenn aber die ungarische Stadt kein Geld für Minderheitenprogramme geben will, dann stellen sich die Deuschen ihre eigene Europäische Kulturregion 2010 auf. Rund eine halbe Million Deutsche leben in den Ländern außerhalb des deutschsprachigen Europa-Raums. Der Verband der Branauer Deutschen Selbstverwaltungen in Ungarn lud die deutschen Organisationen aus den Nachbarländern Rumänien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Italien zu einer Gesprächsrunde am Rande des Europäischen Kulturprojekts vom nächsten Jahr nach Fünfkirchen ein. Adi Ardelean vertrat dabei den überregionalen deutschsprachigen Medienverein FunkForum.
Share | Adrian Ardelean, Fünfkirchen, 13.-15.11.2009 |
Deutsche Vortragsreihe Reschitza - 22. Geburtstag |
Der Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ feierte am 19. November 22 Jahre seit seiner Gründung. Aus diesem Anlass fand Mitte des Monats ein Herbstkulturprogramm im reschitzaer Lyra-Saal mit Beteiligung der Kulturgruppen des Banater Berglandforums statt. Gerhard Chwoika war dabei uns sprach mit dem Vereinsvorsitzenden Erwin Josef Tzigla.
Share | Gerhard Chwoika, Reschitza, 14.11.2009 |
Wahlen beim Wirtschaftsclub |
Der deutschsprachige Wirtschaftsclub Temeswar hat am vergangenen Donnerstag Bilanz gezogen mit Hinblick auf das Jahr 2009. Trotz der wirtschaftlichen Krise war es ein beschäftiges Jahr für den Club mit vielen unterstützten Aktionen und neuen Mitgliederanträgen. In den Räumlichkeiten der CONTINENTAL AUTOMOTIVE PRODUCTS kamen über 50 Mitglieder zusammen. Robert Tari berichtet über die wichtigsten Punkte, die bei der Vollversammlung besprochen wurden.
Share | Robert Tari, Temeswar, November 2009 |
Surexpositions Temeswar |
Zur 5. Auflage der Fotographie-Ausstellung Surexpositions laden diese Tage das Französische Kulturzentrum und das Temeswarer Kunstmuseum ein. Es handelt sich we der Titel des Projekts heßt, nicht nur um eine Ausstellung sondern es sollte eine 'Überausstellung'. ('Surexposition') sein im Sinne der überbelichteten Welt. Das Thema diese Auflage heißt „Das Gewicht des Oberflächlichen, die Leichtigkeit der Gravitation“ und es beteiligen sich Photographie-Künstler aus dem In- und Ausland daran. Bei der Vernissage, dieses in Temeswar schon zur Tradition gewordenen Kunst-Projekts war unsere Kollegin Astrid Weisz dabei. Sie berichtet:
Share | Astrid Weisz, Temeswar, November 2010 |
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